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SP-Thomet gegen CVP-Deiss

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Kampfwahl ums Oberamt des Saanebezirks

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Mit relativ hohen Wellen haben die SP-Delegierten des Saanebezirks (Stadt und Saane-Land) am Dienstagabend einen Kandidaten fürs Oberamt gewählt. Der Entscheid zwischen René Thomet (Villars-sur-Glâne) und Claude Vaucher (Corminboeuf) fiel ziemlich knapp für den 49-jährigen Direktor des Alters- und Pflegeheims Les Martinets in Villars-sur-Glâne aus. Thomet, ehemaliger Gemeinderat von Belfaux und seit 2000 Grossrat, hat die grössere politische Erfahrung als Vaucher. Er sei verheiratet und Vater von vier Kindern, teilte Marc-Paul Baechler, Präsident der SP Saane-Land mit.

Lieber Partei- oder Sach-Interessen?

Der Vorstand der SP Stadt Freiburg versprach zwar, im Wahlkampf den Kandidaten Thomet zu unterstützen. Sie hätten aber lieber gar keinen Kandidaten bestimmt, welcher gegen Amtsinhaber Nicolas Deiss antreten sollte. «Wir hätten gern unsere Energien anderweitig eingesetzt, wo es aussichtsreicher ist», sagte Christoph Allenspach, Präsident der SP Stadt. Deiss habe keine groben Fehler begangen und habe Dossiers wie Kultur und Agglomeration im Sinne der SP Stadt vorangetrieben. Allenspach hätte lieber die Parteiinteressen im Interesse der Sache hintenangestellt. «Deiss hat ein gutes Profil, und es ist schwierig, ihn zu verdrängen», sagte Allenspach.Voraussichtlich wird es nur eine Zweierwahl geben. Die Grünen möchten «lieber grundsätzlich über die Notwendigkeit dieses anachronistischen Amtes reden», wie Co-Präsidentin Christa Mutter sagte. Daran habe man kein Interesse. Noch wisse man auch nicht, welchen Kandidaten man unterstütze.

Andere Parteien winken ab

Wenig Interesse haben sowohl SVP Stadt (gemäss Präsident Daniel Gander) als auch SVP Saane-Land. Laut Präsident Walter Fröhlich wurde zwar noch kein formeller Entscheid gefällt, aber das Oberamt sei nicht erste Priorität.Auch die CSP habe keinen Kandidaten in Aussicht, sagte Béatrice Ackermann-Clerc, Präsidentin der Stadtpartei. Noch fehle aber der offizielle Entscheid der Bezirks-Parteiversammlung der CSP.Die FDP stellt allfällige eigene Ambitionen hinter die Allianz mit der CVP zurück. Gemäss Thomas Zwald (FDP Stadt) ist dies mit der CVP so abgesprochen, und die Partei unterstützt Deiss. Am Ursprung stehe ein «Gentlemen’s Agreement», sagte Jean-Jacques Collaud, Präsident der FDP Saane-Land. «CVP- und FDP-Amtsinhaber, die weitermachen, werden von der anderen Partei nicht angegriffen», sagte Collaud den FN.Nicolas Deiss selbst möchte nach eigenen Aussagen eine dritte und letzte Legislatur im Oberamt absolvieren. Er fühlt sich sehr wohl als Oberamtmann. 2001 hatte er keinen Gegenkandidaten und wurde mit 95,5 Prozent der Stimmen gewählt.

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