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Spanien verzweifelt an schwedischem Bollwerk

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Tikitaka gegen Abwehrbeton: Spaniens EM-Auftaktmatch gegen Schweden hat Züge von Einbahnstrassenfussball. Am Ende resultierte trotzdem das erste 0:0 des Turniers, weil Spanien am Gegner verzweifelte und Letzterer selbst zwei grosse Chancen ausliess.

Der Ballbesitz: 85 Prozent (!) für Spanien. Die angekommenen Pässe: 816:89. Das Ergebnis: 0:0. Die Dominanz der Spanier gegen die von Beginn weg ungemein defensiv agierenden Schweden war erdrückend. Doch bis zum Schluss bissen sich die doch etwas ideenlosen Gastgeber am schwedischen Bollwerk die Zähne aus, bis zuletzt schaute nichts Zählbares heraus für den Europameister von 2008 und 2012.

Grosschancen auf beiden Seiten

Drei-, viermal kamen die Spanier, die unter Trainer Luis Enrique im 4-3-3 mit Alvaro Morata wieder mit einem klassischen Mittelstürmer auflaufen, dem erlösenden Treffer nahe. Nach 16 Minuten entschärfte Schwedens Goalie Robin Olsen einen Kopfball von Dani Olmo mirakulös. Nach 38 Minuten zielte Morata nach einem Abwehrschnitzer der Schweden alleine vor Olsen daneben. In den letzten Sekunden der regulären Spielzeit war Olsen bei einem Kopfball des eingewechselten Gerard Moreno zur Stelle. Und in der Nachspielzeit reagierte der ebenfalls eingewechselte Pablo Sarabia nach einer Flanke nicht schnell genug.

In der zweiten Halbzeit bauten die Spanier etwas ab und wehrte sich Schweden weiter erfolgreich. Die überlegene Heimmannschaft hatte sogar grosses Glück, dass sie nicht in Rückstand geriet, gleich zweimal. In der ersten Halbzeit hätte ein Schuss des im spanischen Strafraum durchgetänzelten Alexander Isak beinahe zum 0:1 geführt. Und nach einer Stunde verfehlte Marcus Berg das leere Tor, nachdem Isak den Spaniern ein weiteres Mal Knöpfe in die Beine gespielt hatte.

Bei der ersten schwedischen Grosschance wäre Unai Simon, Spaniens neue Nummer 1 im Tor, geschlagen gewesen. Marcos Llorente lenkte den Ball kurz vor der Linie an den Pfosten, wobei Isaks Schuss das Ziel ohne Ablenker wohl verfehlt hätte. Bei der zweiten erhielt Berg den Ball wenige Meter vor der Torlinie scharf herangeflankt, nachdem Isak zwei Verteidiger mit einem Dribbling alt hatte aussehen lassen. Der 21-Jährige, den Borussia Dortmund 2019 für ein paar Millionen Euro zu San Sebastian ziehen liess, ehe dieser in der spanischen Liga durchstartete, stach aus dem schwedischen Kollektiv heraus, wurde nach 68 Minuten aber ausgewechselt.

Beide Teams geschwächt

Wegen Corona-Fällen waren beide Mannschaften geschwächt angetreten. Die Spanier, die aufgrund der Turbulenzen drei Tage vor dem Auftaktspiel grossflächig durchgeimpft wurden, mussten auf Captain Sergio Busquets verzichten. Die seit 2000 an jeder EM-Endrunde vertretenen Schweden beklagten den Ausfall von Juventus-Stürmer Dejan Kulusevski und Bologna-Mittelfeldspieler Mattias Svanberg.

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