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Spannende Kontakte in neuem Umfeld

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Spannende Kontakte in neuem Umfeld

Staatskanzlerin Danielle Gagnaux-Morel fühlt sich in der neuen Aufgabe wohl

Seit 100 Tagen ist Staatskanzlerin Danielle Gagnaux im Amt. Sie findet die Aufgabe spannend, bereichernd und ist vom Willen der Politiker und Staatsangestellten, einen guten Job im Dienst der Bürger zu machen, beeindruckt.

Von WALTER BUCHS

«Ich bin zwar in eine neue Welt eingetaucht, arbeite auch äusserlich in einer ganz anderen Umgebung. Grundlegendes hat sich aber in meinem Leben wenig verändert. Die Eigenschaften und Kompetenzen, die ich in meiner früheren Tätigkeit brauchte, sind auch hier gefragt. Die Einstellung zur Arbeit, zum Leben und zu den Mitarbeitern kann ich beibehalten.» In ihrem schlichten und funktionell eingerichteten Büro in der Staatskanzlei in Freiburg blickt Danielle Gagnaux im Gespräch mit den FN auf die ersten 100 Tage in ihrer neuen Funktion zurück. «Die Präsenz in der Familie hat zwar etwas gelitten», gesteht sie. Tatsächlich waren namentlich am Anfang die Arbeitstage wohl etwas lang, denn die perfekt zweisprachige Perfektionistin überlässt nicht gerne etwas dem Zufall.

«Ein gutes Gefühl»

Nachdem sie, vom Vorgänger gut eingeführt, den Tritt in der täglichen Arbeit, die oft sehr schnelles Handeln erfordert, gefunden hatte, hat die neue Staatskanzlerin in den vergangenen drei Monaten mit allen Mitarbeitenden Gespräche geführt. Aus ihrer Sicht seien die Kontakte bereits sehr gut und mit einem guten Gefühl hält sie fest: «Ich bin beeindruckt, wie die Leute hier in der Verwaltung ihre Aufgabe bewusst als Dienst am Staat und seinen Bürgern verstehen und auch von der Erwartung beseelt sind, dass wir auf diesem Weg gemeinsam vorwärtskommen.»

Mit unüberlegten Änderungen und überhasteten Vorschlägen die Chefin zu spielen, ist aber offensichtlich nicht die Art von Danielle Gagnaux. Ihre Philosophie bestehe vielmehr darin, zuerst die bestehende Organisation und die geltenden Abläufe zu belassen, gesteht sie im Gespräch mit den FN weiter. Aufgrund der ersten Beobachtungen mache sie sich dann ihre Überlegungen. Wenn dann etwas nicht ihren Vorstellungen entspricht, werde sie handeln, dies selbstverständlich im Gespräch mit den betroffenen Personen.

«Gute Ideen kommen keineswegs nur von mir», ist sich die Staatskanzlerin sicher. Es sei deshalb wichtig, allfällige Änderungen, die sie gerne bis im ersten Quartal 2006 umsetzen möchte, gut vorzubereiten und dann mit Überzeugungsarbeit umzusetzen. Bereits hat sie festgestellt, dass auf Anregungen schnell viele Reaktionen eingehen, auch vom Staatsrat. Dies sei Ausdruck der verschiedenen Sensibilitäten, was sie als sehr bereichernd empfindet. Die Entscheidungsfindung ist in der Politik zwar anders als in einer Unternehmung. «Es ist aber spannend zu lernen, wie ich handeln, wie ich mich benehmen muss, damit etwas in die Wege geleitet wird», hält sie hiezu fest.

Im Interesse des Gemeinwohls

Besonders gespannt war die neue Staatskanzlerin auf die Arbeit innerhalb der Regierung, auf die Abläufe der Sitzungen. «Trotz zum Teil harten Auseinandersetzungen bei der Entscheidungsfindung des Staatsrates spürt man den Willen aller, für die Bürger gute Arbeit leisten zu wollen. Wenn das immer so bleibt, wie es jetzt ist, dann können die Bürger glücklich sein», fast Danielle Gagnaux ihre ersten Erfahrungen zusammen. Man spüre, dass die einzelnen Mitglieder keineswegs ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellen.

Zum falschen Bild, das man sich zum Teil in der Bevölkerung über die Kantonsverwaltung und die Staatsangestellten macht, meint die Kanzlerin, dass man die Bürger ernst nehmen müsse, unabhängig davon, ob ihr Empfinden zutrifft oder nicht. Dies zeige, dass es ein Informationsbedürfnis gibt, und ergänzt: «Es ist mein Anliegen und mein Wille, offen zu kommunizieren und unser Tun und Lassen den Leuten verständlich darzulegen. Ich bin mir bewusst, dass dies eine Langzeitarbeit ist.»

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