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Spass in Schnee und Lagerhaus

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Spass in Schnee und Lagerhaus

Seit bald vier Jahrzehnten: Jugendskilager in Schwarzsee

Rund 140 Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Kanton erlebten in der Weihnachtszeit unvergessliche Tage im Jugendskilager in Schwarzsee. Tagsüber wurden die Pisten unsicher gemacht und abends sorgte das Leitungsteam für gute Stimmung.

Von KARIN BRÜLHART

Im Haus der Jugend in Schwarzsee herrschte ein lebhaftes Treiben. Einige Jugendliche schlugen sich mit dem Abwasch nach dem Nachtessen herum. Nebenan, im kleinen Zimmer, rannten mehrere Jugendliche um den Pingpongtisch und spielten «American» – sie hatten wohl nach einem anstrengenden Tag im Schnee immer noch überschüssige Energie. Aus dem Aufenthaltsraum ertönte lautes Gelächter; die Jugendlichen vertrieben sich die Zeit mit diversen Gesellschaftsspielen.

Als der Lagersong einsetzte, strömten die restlichen Teilnehmer die Treppe herunter und versammelten sich im Aufenthaltsraum. Die Älteren unter ihnen waren verkleidet und geschminkt. Die Jugendgruppe (über 16 Jahre) durfte an diesem Abend in den Ausgang. Sie hatten sich kurzerhand entschlossen, sich verkleidet ins nächtliche Getümmel zu werfen. Für die Jüngeren stand ein Film auf dem Programm. Sowohl bei den Teilnehmern wie auch bei den Leitern herrschte eine gute Stimmung.

Vom Ski- zum Snowboardlager

«Am Anfang hatten sich sehr wenige Kinder für das Lager angemeldet und wir bangten schon um die Durchführung», erklärt Leiter Matthias Jungo. «Glücklicherweise sind noch viele dazugekommen, die nun das erste Mal dabei sind. Die Gruppe ist somit zurückhaltender als auch schon.»

Im Oberstufenlager, das zwischen Weihnachten und Neujahr stattfand, und im Unterstufenlager, das zurzeit noch läuft, nehmen je rund 70 Kinder und Jugendliche teil.

Tagsüber toben sich die Jugendlichen auf der Piste aus. Es gibt immer weniger Teilnehmer, die die Hügel auf zwei Brettern hinunterfahren. Das Lager hat sich im Laufe der Jahre von einem Ski- in ein Snowboardlager verwandelt. «Die Bedingungen sind in diesem Jahr sehr gut. Hoffentlich bleibt es noch eine Weile so», sagt Jungo weiter.

Nach der sportlichen Betätigung und einem feinen Znacht sorgen die Leiter mit Geländespielen, Theaterdarbietungen und Discos für ein abwechslungsreiches Programm. So fallen die Jugendlichen und Kinder nach einem anstrengenden Tag müde ins Bett und träumen bereits wieder von Pulverhängen und Pistentricks.

Seit 1967

Das Jugendskilager findet bereits zum 38. Mal statt. Pfarrer Heribert Gruber aus Flamatt rief das Lager 1967 ins Leben. Kinder aus bescheidenen sozialen Verhältnissen sollten die Möglichkeit erhalten, in Schwarzsee Ski zu fahren. Ebenfalls im Jahr 1967 wurde das Haus der Jugend gebaut. So wurde das Jugendskilager zu einem seiner ersten Mieter und ist es heute noch. Pfarrer Gruber leitete das Lager bis in die 70er Jahre. Seither wurden Organisation und Durchführung immer wieder von neuen Leiterinnen und Leitern übernommen.
Stimmen zum Lager

Laura (14 Jahre) war das zweite und Nicole (14 Jahre) das erste Mal im Jugendskilager.

Was hat Euch am besten gefallen?

Laura : Es war alles megacool … Beim Abendprogramm hat mir die Disco super gefallen und sonst natürlich das Snowboarden. Wir hatten auch super Leiterinnen und Leiter.
Nicole: Das Zusammensein mit den anderen Teilnehmern und den Leitern war sehr schön. Auch das Essen hat immer sehr gut geschmeckt.

Gibt es auch Negatives?

Laura: Ich weiss nicht … Vielleicht müsste man nicht jeden Tag für das Mittagessen ins Haus der Jugend zurücklaufen, da dies anstrengend ist und sehr viel Zeit braucht!

Nicole: Den Theaterabend fand ich nicht gut. Ich spiele nicht gerne Theater und auch das Thema – man sollte einen Geist vernichten – gefiel mir nicht.

Seid Ihr im nächsten Jahr wieder dabei?

Beide: Ja, auf jeden Fall. kb

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