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Späte Belohnung für den SC Düdingen

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Es lief bereits die Nachspielzeit, als Cedric Portmann ein herrliches Zuspiel von Benjamin Nefic humorlos in die Maschen knallte. Die Düdinger Spielerbank lag sich voller Glückseligkeit in den Armen, und der Siegesschütze verschwand kurz darauf in der herbeigeeilten Jubeltraube seiner Mitspieler. Wenn es läuft, dann läuft’s. Der SC Düdingen steht aktuell fraglos auf der Sonnenseite des Fussballsports. Mit diesem Vollerfolg sind die Sensler hinter Terre Sainte weiter die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde. Anders geht es da dem FC La Tour/Le Pâquier, der immer mehr in die Tiefen des Abstiegssumpfs hineingezogen wird. Vor allem die Harmlosigkeit in der Offensive hat die Greyerzer mittlerweile in eine ungemütliche Tabellenlage manövriert. Am Sonntag blieb das Team trotz guten Ansätzen zum dritten Mal in der Rückrunde ohne eigenen Treffer. Ganz anders Düdingen, das die Punkte nun regelmässig aus einer stabilen Defensive heraus einfährt.

Solide Abwehr

Auch an diesem Spieltag schwärmte SCD-Trainer Rolf Rotzetter von seiner gut stehenden Hintermannschaft. «Schon während der ganzen bisherigen Rückrunde sind wir in der Defensive sehr stabil. Die Abstimmung rund um den zweikampfstarken Fabian Suter ist hervorragend. Wenn man hinten zu Null spielt, hat man eben immer die Möglichkeit noch ein Tor zu machen.» Richtige Torgefahr entstand vor Schlussmann Yoël Tschan nur gegen Ende der ersten Halbzeit. Die Gäste hatten nach starkem Beginn etwas nachgelassen und so die Greyerzer ins Spiel eingeladen. Rendon Santiago Cerezo hätte nach einem Missverständnis in der Abwehr beinahe profitieren können. Doch statt mit Gefühl ans Werk zu gehen, schleuderte der Stürmer den Ball überhastet neben den Kasten. Bei seinem zweiten Versuch kurz vor dem Tee war dann Yoël Tschan mit den Armen reaktionsschnell zur Stelle. Düdingen seinerseits vergab seine beste Gelegenheit in Person von Alexander Bächler, der nach einem wirbligen Sololauf nur beim Abschluss nicht alles richtig machte. Unter dem Strich ging das 0:0 zur Pause in Ordnung.

«Etwas mehr investiert.»

Im zweiten Durchgang legten die Gäste wieder einen Zacken zu. Alexander Bächler traf nach einer ganz starken Kombination über Robin Gachoud und Benjamin Nefic lediglich den Querbalken. Diese sehenswerte Aktion über mehrere Stationen hätte einen Treffer verdient gehabt. Ähnliche Gefährlichkeit konnten die Mannen von Rotzetter in der Folge dann nicht mehr ausstrahlen, blieben aber mit einigen guten Offensivaktionen die siegeshungrigere Equipe. La Tour/Le Pâquier seinerseits vermochte Torhüter Tschanz aus der Ferne kaum in Schwulitäten zu bringen. Als die Begegnung eigentlich schon in schiedlich-friedlicher Manier enden wollte, kam der grosse Auftritt des eingewechselten Cedric Portmann. Ein Stich mittenrein ins Herz der Einheimischen. La Tour/Le Pâquier hatte alles versucht, doch am Ende blieben die Greyerzer dennoch auf dem einzigen Rückrundenpunkt sitzen. Trotz des dritten Erfolgs ordnete der insgesamt zufriedene SCD-Trainer Rolf Rotzetter das Gezeigte realistisch ein. «Es war sicher kein super Match von uns. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir nachgelassen und hatten zu viele einfache Ballverluste. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas mehr investiert als der Gegner. Dass wir dann in der Nachspielzeit aber das Goal machen, ist auch glücklich.»

Telegramm

La Tour/Le Pâquier – Düdingen 0:1 (0:1)

Parc des Sports, La Tour-de-Trême. – 170 Zuschauer. – SR: Aljii. Tor: 93. Portmann 0:1

FC La Tour/Le Pâquier: Veiga; Jaquet, Nguyen, Grumser, Da Silva; Pasquier, Morina, Ramabaja; Chatagny (63. Meyer), Rodrigues, Cerezo (72. Belhenini).

SC Düdingen: Tschan; Vonlanthen, Suter, Marcel Aegerter, Schwarz; Maic Aegerter (76. Portmann), Balvis Gonzalez, Catillaz, Bächler (90. Brünisholz); Nefic, Gachoud (65. Neuhaus)

Bemerkungen: Düdingen ohne Buntschu, Piller, Bürgy, Shero (alle verletzt), Nadig, Aebischer (beide Aufgebot eines anderen Teams).

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