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Spatenstich für das neue Mehrzweckgebäude von Alterswil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

In Alterswil fand am Mittwoch der Spatenstich für die neue Dreifachturnhalle mit Vereins- und Schulräumen statt. Es sei ein Projekt, das nicht nur für die Gemeinde, sondern die ganze Region wichtig sei, betonten die Redner an der Feier.


Die Tage der heutigen Turnhalle von Alterswil sind gezählt. Bald wird das fast 50 Jahre alte Gebäude abgerissen, um Platz für einen Neubau zu machen – für ein Mehrzweckgebäude, das schon seit Jahren auf der Wunschliste der Alterswiler steht.

Zum Bauvorhaben gehören eine Dreifachturnhalle, Klassenzimmer, Vereinsräume und eine Bibliothek. Bei strahlendem Sonnenschein haben die Vertreter der neuen Gemeinde Tafers und der Firma Implenia sowie regionale und kantonale Behörden am Mittwochabend den Start des Projekts «new friend» gefeiert.

Viele Hürden

«Ein solches Bauprojekt braucht Ausdauer», sagte Hubert Schibli, früherer Alterswiler Syndic und heutiger Präsident der Baukommission. Er sprach damit die lange Planungszeit und die Hürden an, die das Bauvorhaben nehmen musste. «Es ist schade, dass man immer mehr auf Anwälte angewiesen ist, wenn man öffentliche Projekte realisiert», sagte er in Anlehnung an die Intervention des Ingenieur- und Architektenvereins. Dieser hatte bemängelt, dass kein Wettbewerb ausgeschrieben worden ist. Doch wollte sich Hubert Schibli an diesem Freudentag mit diesem «dunklen Kapitel» nicht die Freude verderben lassen, wie er sagte. Viel lieber ging er darauf ein, wie speditiv die Vorbereitungsarbeiten gelaufen sind.

20 Monate Bauzeit geplant

Für Sportvereine und Schüler stehen während der Bauphase mobile Garderoben und Duschencontainer bereit; das Sportmaterial ist in zwei Containern untergebracht. Auf die ursprünglich geplante Übergangshalle wird verzichtet. Die Sportvereine haben bei Nachbargemeinden Unterschlupf gefunden. Eine Bauzeit von rund 20 Monaten ist vorgesehen. «Ich bin guten Mutes, dass uns Implenia im Spätherbst 2022 ein schlüsselfertiges Projekt übergeben wird.» Er verriet auch, dass noch zwei Interventionen von kantonalen Ämtern in Bezug auf die Zufahrt und den Standort einer Toilette hängig sind.

Die Abbruch- und Aushub-Genehmigung konnte er an diesem Abend aus den Händen von Oberamtmann Manfred Raemy entgegennehmen. Dieser unterstrich den regionalen Charakter des Projekts, zumal damit die Idee eines kantonalen Leistungszentrums für Unihockey umgesetzt werden könne, einem Sport, der im Sensebezirk verankert sei.

Raum für Sport und Bewegung

Alterswil ist seit gut vier Monaten Teil der Fusionsgemeinde Tafers. Syndic Markus Mauron ging auf die Hartnäckigkeit des früheren Gemeinderats ein, dem es zu verdanken sei, dass das Projekt nun zustande gekommen sei. «Das Gebäude ist wichtig für Alterswil, wichtig für Tafers und für die ganze Region», sagte er. «Wir schaffen hier Raum für Sport und Begegnung.» Denn eine wachsende Gemeinde brauche eine zeitgemässe und bedarfsgerechte Infrastruktur.

Ein neuer Freund

Nicht nur in Alterswil hat das Projekt ein paar Hürden überwinden müssen, auch innerhalb von Implenia, wie Christoph Künti, Leiter der Geschäftsstelle Bern der Firma Implenia Schweiz AG, erklärte. Das Team habe viele gute Ideen diskutiert und die meisten aus Kostengründen wieder verworfen. Es sei «die schönste Nachricht seit langem» gewesen, als er am 8. Mai 2020 informiert worden sei, dass die Jury das Projekt «new friend» zum Sieger gekürt habe. Der Name sei Programm: «Das Gebäude soll zum neuen Freund von Kindern, Vereinen und der Bevölkerung werden.»

Wichtiger Schulsport

Staatsrat Jean-Pierre Siggen freute sich, dass er nach langer Zeit endlich wieder eine Rede halten konnte. Er ging in seiner Ansprache vor allem auf die Bedeutung des Schulsports und die Bewegungsförderung bei Kindern ein. «Die Freude an der Bewegung ist entscheidend, um bei Kindern nachhaltig das Interesse an sportlichen Tätigkeiten zu fördern.» Vom Bruttokostenbetrag von 14,3 Millionen Franken bezahlt der Kanton rund eine Million Franken Subventionen, unter anderem für Schulräume, die Sporthalle und für die 200 Zivilschutzplätze.

Chronologie

Meilensteine des Hallenprojeks

Die heutige Turnhalle wurde 1972 gebaut. Mehrfach stand ein Ersatz zur Diskussion. Ein erstes Projekt fand 2002 an der Gemeindeversammlung keine Mehrheit. 2017 startete der Gemeinderat einen neuen Versuch. Die Gemeindeversammlung sagte am 5. April 2019 klar Ja zu einem Bruttokredit von 14,3 Millionen Franken. Eine Intervention des Architektenvereins führte zu einem juristischen Geplänkel. Im Mai 2020 wurde der Sieger des Gesamtleistungswettbewerbs mit 16 Teilnehmern bekannt: das Projekt «new friend» der Firma Implenia AG. Am 2. November 2020 ging das Baugesuch bei der Gemeinde ein. Zwischen Dezember und März 2021 wurde das Projekt gemäss Rückmeldungen der Ämter angepasst. im

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