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Speisesaal wird erweitert

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DV des Altersheims Sense-Mittelland

«Das Altersheim des Sense-Mittellandes in Tafers steht in nächster Zukunft vor schwerwiegenden Entscheiden», hielt Präsident Peter Gross in seinem Jahresbericht fest. Der Vorstand wird sich intensiv damit beschäftigen müssen, ob das Altersheim seine bisherigen Strukturen beibehalten oder ob es in ein Pflege- oder Teilpflegeheim umgewandelt werden soll. Eine Stellungnahme des Vorstandes im jetzigen Zeitpunkt sei insofern schwierig, als diese sehr stark vom Ausgang der Volksabstimmung vom 24. September über das neue Gesetz für Betagtenheime abhängig sei, sagte Heimleiter Hans Schmid. Ferner müssten auch die dadurch nötigen Veränderungen der gegenwärtigen Infrastruktur und der Mehrbedarf an qualifiziertem Personal in Betracht gezogen werden.

Die Jahresrechnung 1999 schliesst bei Ausgaben von rund zwei Millionen Franken mit einem Einnahmenüberschuss von 78700. Franken ab. Die Delegierten entschieden sich mehrheitlich dafür, dass dieser Gewinn für die geplante Erweiterung des Speisesaales zu verwenden ist und nicht, wie von der Gemeinde St. Antoni vorgeschlagen wurde, an die Verbandsgemeinden zurückbezahlt werden soll. Die Pensionstaxen mit 1,8 Millionen und die Beiträge der Verbandsgemeinden mit 181000. Franken sind die grössten Posten bei den Einnahmen. die Pensionstaxen fielen um 110000. Franken höher aus als vorgesehen, weil das Altersheim mit durchschnittlich 53,3 Personen sehr gut besetzt war. Neben den 1,3 Millionen für Besoldung und Sozialleistungen fallen bei den Ausgaben besonders die Posten Unterhalt/Abschreibungen mit 271000. Franken, die Zinsaufwendungen mit 167000. Franken und der Aufwand für Lebensmittel mit 141000. Franken ins Gewicht.
Die verbleibenden Gemeindeschulden in der Höhe von 2 Millionen Franken sollen ab dem 1. Juli 2000 von den Verbandsgemeinden übernommen werden. Die Delegierten stimmten dem Antrag des Vorstandes zu, wonach für die Verteilung dieser Schuld die zivilrechtliche Bevölkerung vom 31.12.1998 massgebend ist. Danach wird Alterswil mit 506400., St. Antoni mit 508000., St. Ursen mit 311600.und Tafers mit 674000. Franken zur Kasse gebeten.
Der Kreditantrag von 495000. Franken für den Ausbau des Speisesaals und des Aufenthaltsraums hat mit dem einstimmigen Ja der Delegierten die erste Hürde genommen. Falls die jeweiligen Gemeindeversammlungen der vier Verbandsgemeinden dem nach dem gleichen Verteilschlüssel zur Anwendung kommenden Kredit zustimmen, soll das von Architekt Josef Catillaz vorgelegte Projekt zur Ausführung kommen.
Mit dem Umbau soll anfangs 2001 begonnen werden. St. Antoni und Alterswil hätten demnach je 125000, Ta-fers 167000 und St. Ursen 77000. Franken zu bezahlen. Die Frage nach dem Pensionspreis für die betagten Mitmenschen aus der Gemeinde Heitenried, welche nicht dem Verband angehört, erhält durch die Übernahme der Gemeindeschuld und durch die neuen Investitionen neuen Nährboden. Weil die Antwort des Oberamtes noch aussteht, herrscht in dieser Beziehung im Vorstand Unklarheit.

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