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Spektakel in Romont

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55. Kantonaler Kunstturnertag

Autor: Von Edith Leiser

Das Multisportzentrum bot die ideale Infrastruktur für diesen Wettkampf der Superlative. Dank der Grösse der Halle mussten alle Geräte für den ganzenTag nur einmal installiert werden, was für die Gerätemannschaft eine grosse Erleichterung bedeutete.

Grosse Konkurrenz
bei den «kleinen» Kategorien

Das Einführungsprogramm 1 war mit 13 Turnern gut besetzt. Die Freiburger Teilnehmer vonRomont und Freiburgia wussten sich gut in Szene zu setzen. Gaëtan Deschenaux, Romont, klassierte sich im zweitenRang und durfte den Pokal als bester Freiburger entgegennehmen, der in jeder Kategorie verliehen wurde. Das Einführungsprogramm 2 wurde von den Gästen dominiert. 44 Turner demonstrierten das Ergebnis der guten Nachwuchsförderung in den Vereinen. Sylvain Kalberer, Romont, klassierte sich als bester Freiburger auf dem 17. Rang. Im Programm 1 war die Durchführung von zwei Serien notwendig. 81 Turner hatten sich angemeldet, darunter Mitglieder des Kantonalen Turnzentrums Schaffhausen, von Basel und des Regionalzentrums Fürstenland, die Übungen von selten hoher Qualität beherrschen. Jérôme Lirgg, Romont, erreichte als bester Freiburger den 15. Platz, was als Achtungserfolg gewertet werden darf. Bei den Geräten Pilz und Ringe geriet er ein wenig ins Hintertreffen, konnte sich aber mit konstanten Leistungen an den restlichen vier Geräten auffangen. 51 Turner nahmen am Wettkampf des Programms 2 teil. Mehrere Mitglieder des Jugendkaders des Schweizerischen Turnverbandes kämpften um den Sieg. Die Freiburger hegten keine Ambitionen auf vordere Ränge. Arno Jost, Wünnewil, erreichte als bester Freiburger den 34. Platz.

Zweitausgabe der Schweizer
Meisterschaften

Im Programm 3 sorgten die vier besten Turner des Programms 2 an den Schweizer Meisterschaften 1999 für Spannung: Pascal Wipf, Neuhausen, Oliver Gindele, Büsingen, Ronald Mehr, Büsingen (Schweizerisches Jugendkader) und Daniel Suhner, TZ Fürstenland (Schweizerisches Jugendkader). Drei weitere Turner gehören dem Jugendkader an: Christophe Baur, TZ Genf; Michael Rancic, TZ Genf, und Simon Ruff, Basel. Diese Jugendlichen legten eine erstaunliche Professionalität an den Tag. Dazu gehörte auch, dass sie sich von den fachmännischen Kommentaren des Platzsprechers Bernard Perroud in ihrer Konzentration gestört fühlten. Nach der ersten Bekanntgabe der Zwischenresultate wurde Perroud gebeten, diese in Zukunft zu verschweigen, um die Turner nicht unnötig unter (Erfolgs-)Druck zu setzen. Daniel Suhner war eine Klasse für sich. Der Wunsch des OK-Präsidenten Emmanuel Baechler, einen unvergesslichen Tag zu bieten, zeichnete sich ab. Richard Schilliro, Romont, absolvierte seinen letzten Wettkampf im Programm 3. Er erhielt nebst der Trophäe als bester Freiburger auch den begehrten Kranz als Auszeichnung für den 11. Rang.

Im Programm 4 stand der amtierende Schweizer Meister des Programms 3, Jean-Philippe Hayoz, Chêne, imRampenlicht. Vier Kollegen des Nachwuchskaders liessen sich von diesemTitel nicht beeindrucken, frei nach dem Motto: Die Sonne scheint für alle einmal. Cédric Engler, Therwil, gewann diesenWettkampf.Gianluca Cavigelli, Wünnewil, war als einziger Freiburger gemeldet und belegte den 17. Rang.

Bescheidenheit trotz Ruhm

Die Turner des Programms 5 und 6 mussten zu relativ später Stunde, um 20.30 Uhr, ihren Wettkampf beginnen. AlainRüfenacht, Serrières, das Mitglied des Amateurkaders, ist ein treuer Teilnehmer an Freiburger Anlässen. 17 Kunstturner des Programms 5 und deren 7 im Programm 6 boten den Zuschauern einen faszinierendenAbschluss. Das Publikum fällte einstimmig das Urteil: eindrücklich! Benjamin Heldner, Wünnewil, erhielt den Preis für den bestenFreiburger im Programm 5. Pierrick Brülhart, Romont, und Armin Bertschy, Gurmels, waren persönlich mit ihrer Leistung zufrieden. Über ihre Ruhmestaten wollten die Sieger nicht so recht Auskunft geben. Alain Rüfenacht, Sieger des Programms 6, erklärte: «Der Name des Siegers ist unwichtig. Was zählt, ist der Eindruck, den wir den Zuschauern und den Medien vermitteln. Vielleicht gelingt es uns, diesenSport wieder einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Und überhaupt, ich möchte gar nicht im Mittelpunkt stehen. Am Freiburger Kunstturnertag sind die Freiburger, wie mein Freund Andy Roschy, von Bedeutung. Ich freu mich über meine Leistung, noch mehr freue ich mich über das Beisammensein mit meinen Turnkameraden.» Sympathisch! Elmar Bertschy, Gurmels, erkämpfte sich einen Kranz, trotz Beendigung der RS am Freitag und einer verpatzten Übung an den Ringen. Lukas Stritt, Wünnewil, absolvierte nach einer Verletzung erstmals wieder einen Sechskampf, was Genugtuung verschaffte. Jean-Christophe Rutscho trat zum ersten Mal im Programm 6 an. Er schätzte seine Lage realistisch ein
und sah das Ganze als wichtige Wettkampferfahrung.

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