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Spiel des Jahres für den VBC Freiburg

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«Volero ist ein absolutes Traumlos», hatte sich Adrian Schneider, Präsident des VBC Freiburg, Mitte Dezember nach der Auslosung der Viertelfinalpaarungen des Schweizer Volleyball-Cups gefreut. «Wenig später musste ich allerdings ein paar Mal leer schlucken, als ich an die Durchführung der Partie dachte.» Mit Volero Zürich macht am Sonntag das mit Abstand erfolgreichste Profiteam im Schweizer Frauen-Volleyball seine Aufwartung in Freiburg. Der Verein hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer Marke gemacht, die für sportliche Weltklasse steht–und die eigentlich ein paar Nummern zu gross ist für die beschauliche Belluard-Halle, in der das Duell VBC Freiburg – Volero Zürich ausgetragen wird (17 Uhr).

Eine Nummer zu gross

«Die Turnhalle ist für NLB-Spiele homologiert und bietet Platz für rund 300 Zuschauer», sagt Adrian Schneider, der zwischen 200 und 300 Volleyballfans erwartet. «Die Halle ist eher klein, aber das hat auch Vorteile. Die Zürcherinnen können die Bälle nicht so hoch spielen, wie sie es gewohnt sind. Zudem sitzen die Zuschauer sehr nahe am Spielfeld. Vielleicht verwirrt dies unseren Gegner ja ein bisschen.»

Nichtsdestotrotz sind die Rollen für das Cupspiel klar verteilt. Genauso wie es dem Buschauffeur von Volero gelingen wird, seinen 14-Meter-Koloss durch die engen Gassen des Alt-Quartiers zu navigieren, werden auch die Spielerinnen einen Weg finden, um in der Belluard-Halle ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Anders als zum Beispiel beim Fussball, wo des öfteren ein Underdog für eine Sensation sorgt, indem er ein Tor schiesst und sich danach zum Sieg mauert, sind im Volleyball Überraschungen rar. Für einen Sieg braucht es nicht nur einen Treffer, sondern mindestens 75 gewonnene Ballwechsel. Körperliche und spielerische Defizite wiegen in einem so technischen und athletischen Sport wie dem Volleyball besonders schwer. Ein Blick auf den laufenden Cup-Wettbewerb zeigt: Bisher ist es keinem Unterklassigen gelungen, ein Team aus der höchsten Liga zu schlagen. Dass der VBC Freiburg als einziger Nicht-NLA-Verein den Viertelfinal erreicht hat, liegt nicht zuletzt an der günstigen Auslosung.

Der Kampf um Aufmerksamkeit

 Über den sportlichen Sinn des Schweizer Cups gehen die Meinungen denn auch auseinander. Für Vereine wie den VBC Freiburg sind Spiele wie jenes gegen den Titelverteidiger aus Zürich dennoch sehr wertvoll. «Wenn man ein so renommiertes Team wie Volero zu Gast hat, ist es eine gute Gelegenheit, um Werbung für das Volleyball zu machen», sagt Adrian Schneider. «Anders als im Sensebezirk, wo der Sport schon sehr populär ist, haben wir in der Stadt diesbezüglich noch viel Nachholbedarf.» Aus diesem Grund hat der Verein seine ursprüngliche Idee, zusammen mit dem TS Volley Düdingen (16.30 Uhr gegen Schaffhausen) in der Leimackerhalle einen gemeinsamen Cup-Sonntag zu organisieren, wieder verworfen.

Angesichts seiner langjährigen Tradition überrascht es, dass der VBC Freiburg um Aufmerksamkeit kämpfen muss. Der Verein existiert seit 52 Jahren und gehört zu den ältesten Clubs der Schweiz. 1989 schaffte das Frauenteam den Sprung in die NLA–Volero Zürich gelang dies erst 15 Jahre später. Drei Saisons spielte die Equipe in der höchsten Schweizer Liga, ehe sie 1992 relegiert wurde und seither in der NLB antritt. Aktuell steht der VBC Freiburg in der Meisterschaft auf dem 6. Platz.

Die Geschichte des Vereins ist zudem eng mit dem Schweizer Volleyball-Verband (heute Swiss Volley) verbunden. 1958 wurde in Freiburg der nationale Verband gegründet, und 23 Jahre en suite–von 1983 bis 2005–wurde der Schweizer Cupfinal in der Heilig-Kreuz-Halle ausgetragen. Nach neun Jahren in der Berner Wankdorfhalle findet der diesjährige Volley-Cupfinal (28. März) wieder auf Freiburger Boden statt.

Premiere mit Raclette

Zu einem Kräftemessen mit Volero ist es in der Vereinsgeschichte des VBC Freiburg noch nie gekommen. Stefanie Buschor, Nicole Dietrich, Cosima Wieland sowie Marie Javet durften in den vergangenen Jahren mit den NLA-Vereinen Düdingen und Neuenburg gegen den Ligakrösus auflaufen. Für alle anderen Freiburgerinnen wird es am Sonntag eine Premiere. «Die Spielerinnen sind nervös, das merkt man», sagt Vereinspräsident Schneider. «Es sind alle topmotiviert. Wir wollen den Fans ein schönes Spiel zeigen und Werbung für unseren Sport machen.»

Dafür hat der Verein in der Halle die Infrastruktur ausgebaut. «Zusätzliche Tribünen oder dergleichen können wir in der Halle nicht aufstellen, dafür fehlt der Platz. Aber wir werden die Buvette ausbauen und am Sonntag Raclette servieren. So bleibt am Ende hoffentlich nicht nur die Erinnerung an einen tollen Volleyball-Event, sondern auch ein kleiner Zustupf für die Vereinskasse übrig.»

 

«Die Zuschauer sitzen sehr nahe am Spielfeld. Vielleicht verwirrt dies unseren Gegner ja ein bisschen.»

Adrian Schneider

Präsident VBC Freiburg

«Das Spiel ist eine gute Gelegenheit, um Werbung für das Volleyball zu machen.»

Adrian Schneider

Präsident VBC Freiburg

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