Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Spiel gewonnen – Petkovic verloren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Beat Baeriswyl

In St. Leonhard war man gespannt auf den ersten Auftritt der Hausherren im Jahre 2011. Deswegen fanden auch über 2000 Zuschauer den Weg in den Freiburger «Basketball-Tempel». Erwartet wurde das Comeback von Tresor Quidome nach achtmonatiger Verletzungspause und das Debut von «Weltenbummler» Yuanta Holland im Dress der Freiburger.

Startphase ging in die Hose

Die Olympic-Akteure liessen ihre Fans zu Beginn der Partie lange stehend ausharren, denn erst in der 3. Minute setzte Petkovic den ersten Ball in den gegnerischen Korb zum 2:4. Diesem ersten Korberfolg liess der Gastgeber in den ersten acht Minuten lediglich noch einen weiteren durch Oliver Vogt folgen. Den Rest des Startviertels bestimmte der Gast aus dem Tessin (4:13; 8. Min.). Das ohne die verletzten Dacevic und Lukic angetretene Vacallo spielte aggressiv, dominierte in allen Belangen und liess die Saanestädter schlecht aussehen. Zum Glück sorgten dann Petkovic und Smith vor der ersten Sirene noch für ein zweistelliges Anfangsskore.

Petkovic droht Saisonende

Die Szene in der 13. Spielminute liess nichts Gutes erahnen: Stefan Petkovic verdrehte sich unter dem gegnerischen Korb unglücklich das Knie und wälzte sich auf dem Parkett. Mit schmerzverzerrtem Gesicht musste er aus der Halle geführt werden. Dem jungen Spielmacher droht mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss das Saisonende. Diese «Schrecksekunde» schien aber immerhin die Freiburger Spieler aus ihrer abwartenden Haltung zu reissen. Denn ab diesem Moment übernahm der Heimklub die Regie und drehte den Spiess um (23:21; 18.). Als Tresor Quidome dann unter tosendem Applaus das Spielfeld betrat, begab sich Olympic definitiv auf die Siegerstrasse. Das Freiburger Publikum aber blieb in der Folge eher ruhig, so dass sich die wenigen mitgereisten Vacallo-Fans lautstark austoben konnten …

Vacallo fällt auseinander

Musste man im ersten Abschnitt noch um die Freiburger bangen, so kehrten sie spätestens nach dem Seitenwechsel zu ihrem erfolgreichen Kollektiv zurück, fanden unter dem Korb vermehrt die Lücke, kamen zu wichtigen Punkten, während sich die Tessiner in egoistischen Aktionen verstrickten und es so den Freiburgern verhältnismässig einfach machten, die Begegnung unter Kontrolle zu halten (42:31; 27.). Das Fehlen eines Nikola Dacevic hatte im Spiel von Vacallo negative Auswirkungen, denn der Schlüsselspieler fehlte an allen Ecken und Enden. Zudem hatten die gewohnt sicheren Werfer einen rabenschwarzen Tag erwischt. Die Dreierquote fiel mit 17 Prozent (5 von 29) mager aus. Aber auch die Freiburger brillierten zu Beginn des neuen Jahres nicht wirklich. Viele Bälle gingen im Aufbau verloren, leichte Punkte wurden zu oft kläglich vergeben. So blieb das Skore beiderseits tief. Für Olympic aber ist der Erfolg, den Gegner unter der 50-Punkte-Grenze gehalten zu haben, wichtiger als die bloss 64 geworfenen Punkte …

Wichtiger Sieg

Mit diesen zwei Punkten sicherte sich Freiburg Olympic den zweiten Tabellenplatz vor den Tessinern und den Genfern. Dies ist für den weiteren Verlauf der Meisterschaft wichtig, denn es verhilft zu vielen Vorteilen in der dritten Qualifikationsrunde und auch in den anstehenden Playoffs.

Mehr zum Thema