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Spiel Logistikbrigade 1 gibt in Kerzers ein grosses Saalkonzert

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Spiel Logistikbrigade 1 gibt in Kerzers ein grosses Saalkonzert

«Durch diese hohle Gasse muss er kommen, es führt kein anderer Weg nach Küssnacht . . . » – musikalisch wurde unsere Schweizer Heldengeschichte schon 1829 von Rossini vertont. Aus seinem «Tell» und anderen Kompositionen gibt es am 30. November in Kerzers zu hören.

«Das Spiel stellt die Verbindung zwischen der Bevölkerung und derArmee her.» Diese Aussage stammt vom ehemaligen Vorsteher des VBS, Adolf Ogi, und bringt die konkrete Aufgabe der Armeemusik auf den Punkt. Dieser Order kommt das neu formierte Spiel der Logistikbrigade 1 voll und ganz nach. Derzeit absolvieren weit über 100 Trompeter und Tambouren in Suhr (AG) und Unterentfelden ihren ersten gemeinsamen Wiederholungskurs.

Aus einem Spiel mach zwei

Das Spiel der Logistikbrigade 1 musiziert in dieser Besetzung zum ersten Mal gemeinsam zusammen. Die Armeeangehörigen wurden nach der Restrukturierung durch die Armee XXI aus den verschiedensten aufgelösten Regiments-Spielen zusammengezogen. Jedoch sind wegen der personellen Grösse des Spiels zwei Formationen gebildet worden. Beide Musikkorps sind aber mit ein- und demselben Konzertrepertoire «on tour».

In nur kurzer Zeit erarbeitete das Spiel, das sich hauptsächlich aus Bernern und Luzernern zusammensetzt, unter der Direktion von Musikoffizier Oberleutnant Urs Hofmann und Wachtmeister Bruno Wittwer ein anspruchsvolles, aber zugleich auch unterhaltsames Repertoire an Blasmusik. Dieses möchte sie nun gerne der Bevölkerung von Kerzers weitergeben.

Tell und der Orient-Express

Interessanterweise handeln viele Kompositionen des Programms von Verkehrsmitteln der vergangenen Jahrhunderte. Dahinter steckt zwar keine Absicht, doch mag dies vielleicht als roter Faden durchs Konzertprogramm dienen.

Wie bei Saalkonzerten der Militärmusik üblich, wird zuerst die Nationalhymne gespielt. Doch gleich darauf besteigen die Zuhörerinnen und Zuhörer die Raumfähren: «March to Mars» von Julius Steffaro steht auf dem Programm. In London fährt traditionell der «Orient-Express» los, in Kerzers wird sich das WK-Spiel bemühen, dem rasanten Rhythmus der dampfenden und zischenden Lokomotive gerecht zu werden. Die Komposition stammt übrigens von Philip Sparke. Auf die Pferde hebt uns Franz von Suppé mit seiner «Leichten Kavallerie» und ein «Frisch voran» schmettert uns der Schweizer Komponist Alex Haefeli in seinem Tambourenwerk entgegen – gemeint sind wahrscheinlich die eigenen Füsse. Enden tut der Abend an einem Hauptverkehrsweg des späten Mittelalters in der Innerschweiz: in der hohlen Gasse bei Küssnacht. Das Finale aus «Guillaume Tell» von Gioaccino Rossini stellt auch gleichzeitig das Finale des Abends dar. FN/Comm.

Saalkonzert der Logistikbrigade 1: Kerzers, Seelandhalle, Dienstag, 30. November, 20 Uhr.

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