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Spital-Computer als Diebesgut

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: URS HAENNI

Freiburg Die gestohlenen Computer waren für den Gebrauch im Freiburger Kantonsspital bestimmt. Sie waren zum Zeitpunkt des Diebstahls geliefert, aber noch nicht installiert. Deshalb wurden sie auch noch nicht in einem Inventar festgehalten. Gemäss Staatsanwalt Fabien Gasser geht man derzeit von mindestens 50 bis 60 gestohlenen portablen und fixen Computern im Wert von je 1000 bis 2000 Franken aus. Gasser bestätigt, dass der Wert der gestohlenen Ware rund 100000 Franken betragen kann.

Ende Dezember und Mitte Januar haben das Freiburger Spitalnetz und der Finanzdirektor den Diebstahl angezeigt, wie die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung schreibt. Die gestohlenen Computer wurden daraufhin schon bald auf der Internet-Plattform Ricardo zum Verkauf angeboten; andere standen in drei Freiburger Informatikgeschäften zum Verkauf.

Die gestohlene Ware in den Läden wurde am 25. Januar beschlagnahmt; zehn Computer konnten so sichergestellt werden. Anhand von beschlagnahmten Rechnungen und Quittungen soll der Umfang des Diebstahls noch genauer eruiert werden.

Beamter mit Komplize

Vor allem erlaubten es die Ermittlungen, mehrere Personen festzunehmen. Der mutmassliche Haupttäter ist gemäss Staatsanwaltschaft ein Angestellter des kantonalen Dienstes für Informatik und Telekommunikation. Dieser übergab die Ware an einen Komplizen, der ein Informatikgeschäft besitzt, so Fabien Gasser gegenüber den FN.

Der Komplize wollte die gestohlene Ware seinerseits an zwei weitere Freiburger Informatikgeschäfte weiterverkaufen, ergaben die bisherigen Ermittlungen. Einem dieser beiden Geschäftsbesitzer kam die Ware verdächtig vor und er informierte die Justiz.

Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen den Staatsangestellten, seinen Komplizen und einen weiteren Geschäftsinhaber. Bei dieser dritten Person wird derzeit noch ermittelt, ob sie hätte wissen können, dass es sich um gestohlene Ware handle, so Gasser. Gemäss Gasser sind die involvierten Firmen allesamt kleinere Informatikgeschäfte. In den Geschäften wurden die Computer zu einem billigeren Preis angeboten, als der Kanton für die Anschaffung bezahlt hatte.

Das Kantonsspital ist betroffen.Bild ce/a

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