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Spital Meyriez: «Der Spitalstandort Meyriez-Murten

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Spital Meyriez: «Der Spitalstandort Meyriez-Murten ist nicht gefährdet»

Daniel Lehmann, Oberamtmann des Seebezirks, will von den gestern vorgestellten Sparplänen des Verwaltungsrats des Freiburger Spitalnetzes HFR nichts wissen. «Der Staatsrat macht die Spitalplanung, nicht der HFR-Verwaltungsrat.» Bis jetzt habe er keine Signale des Staatsrates erhalten, die auf eine Änderung der Spitalplanung in Merlach hinweisen. «Unser Spital hat einen klaren Auftrag. Mit dem Umbau wird dieser bis im Jahr 2020 erfüllt werden können.»

«Gut aufgestellt»

Obschon das Spital Meyriez-Murten eine Akutabteilung Innere Medizin führe, sei es durch eine allfällige Zentralisierung der Akutpflege auf den Standort Freiburg «als Spitalstandort nicht gefährdet», sagt Ursula Schneider Schüttel. Die ehemalige SP-Grossrätin sitzt im HFR-Verwaltungsrat. Das Spital Meyriez habe zwar eine Akutabteilung Innere Medizin, aber keine Operationsabteilung. «Der Standort Merlach ist mit seinen Leistungsaufträgen gut aufgestellt», so Schneider Schüttel. Insbesondere die Reha-, die Palliativ-Abteilung und die geriatrische Medizin würden im Hinblick auf die immer älter werdende Bevölkerung immer wichtiger. «Und auch die Permanence läuft gut und hat Zukunft.»

«Inhaltslose» Ankündigung

Auch Markus Ith, Präsident des Gesundheitsnetzes See und FDP-Grossrat, sieht den Spitalstandort Meyriez-Murten nicht gefährdet. «Die Ankündigung des HFR-Verwaltungsrats hat keinen konkreten Inhalt», sagt er. Ith ist zuversichtlich, dass der Umbaukredit für das Spital Merlach im Grossen Rat nicht zu Diskussionen führen wird. Die Seebezirkler Bevölkerung hat sich Anfang Februar an der Urne klar für den Um- und Ausbau des Spitals Merlach ausgesprochen. Der Umbaukredit von total 55 Millionen Franken muss aber noch vom Grossen Rat abgesegnet werden.

Ith glaubt jedoch, dass die Ankündigung des HFR-Verwaltungsrats heftige Reaktionen auslösen wird. «Die neue HFR-Führung ist erst seit kurzem am Ruder.» Verwaltungsratspräsident Philippe Menoud ist seit Januar im Amt, Direktorin Pauline de Vos Bolay seit April. Es werde wohl einigen Grossräten sauer aufstossen, dass die neue Führung als eine ihrer ersten Handlungen eine Studie zu möglichen Restrukturierungsmassnahmen durchführe.

Verzögerter Baustart?

Werner Zürcher (SVP, Merlach) hat von der HFR-Studie noch nichts gehört. Dass der Grosse Rat noch nicht über den Umbaukredit des Spitals Merlach abstimmen konnte, wundert ihn jedoch. «Auch in der Juni-Session wird der Umbaukredit wohl nicht traktandiert», so Zürcher. Wenn der Grosse Rat erst im Herbst darüber abstimme, könne der Umbau nicht wie geplant Ende Jahr beginnen. hs

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