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Spital Tafers privatisiert den Hausdienst

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19 Angestellte sind für das Freiburger Spital HFR für den Hausdienst am Standort Tafers im Einsatz. Zwölf von ihnen haben unbefristete Verträge, sieben befristete. Laut einer Mitteilung der Gewerkschaft Verband des Personals der öffentlichen Dienste (VPOD) will die Spitalleitung nun diese Reinigungsarbeiten an Private vergeben: an ISS. Das Unternehmen bezeichnet sich selber als «das führende Facility-Services-Unternehmen der Schweiz».

Laut Mitteilung des VPOD übernimmt ISS die zwölf festangestellten Reinigungsleute. «Angestellte mit einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsvertrag, die für Private arbeiten – das gabs noch nie», schreibt die Gewerkschaft. Die sieben Angestellten mit befristetem Vertrag verlieren offenbar ihre Stelle. Laut VPOD können sie sich zwar bei ISS bewerben, würden aber viel weniger verdienen als jetzt als Angestellte des Freiburger Spitals HFR: 1500 bis 2000 Franken weniger im Monat. «Das ist Lohndumping», schreibt die Gewerkschaft.

Der VPOD stört sich daran, dass das Personal vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. «Es gab keine Anhörung und auch keine Diskussionen mit den Gewerkschaften», heisst es in der Mitteilung. Die Angestellten hätten den VPOD beauftragt, die neu geschaffene Schlichtungsstelle anzurufen. «Eine Premiere», wie die Gewerkschaft schreibt.

Das Personal des Hausdiensts verlangt, dass es beim Spital verbleibt und so weiterhin dem Gesetz über das Staats­personal unterstellt ist. Zudem sollen die befristeten Verträge zu unbefristeten werden.

njb

 

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