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Spitex hat Vertrauen der Delegierten

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Geschäftsleiter Hugo Baeriswyl erwähnte es im Bericht zum Halbjahresabschluss 2012: Die Spitex Sense verzeichnete im ersten Halbjahr einen Einbruch bei der Effizienz. Das Verhältnis von verrechenbaren zu unverrechenbaren Stunden lag nicht wie gewohnt bei 48 zu 52, sondern bei 46 zu 54 Prozent. «Wir haben Sofortmassnahmen zur Korrektur eingeleitet», versicherte er gestern Abend den Delegierten des Gesundheitsnetzes Sense, das mit der Spitex eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen hat. «Die Massnahmen betreffen die Bereiche Tagestouren, Rapporte und Projekte», wie Baeriswyl gegenüber den FN präzisierte. Neuerungen wie die Bezugspersonenpflege oder die neue Klientendokumentation hätten zur Verlangsamung der Prozesse geführt.

Der Spitex Zeit geben

Kommentarlos und ohne Gegenstimme genehmigten die Delegierten das Budget 2013 der Spitex Sense. Unter «Verschiedenem» stellte die Gemeinde Rechthalten dann jedoch den Antrag, eine externe, neutrale Kommission einzusetzen, welche die Betriebsabläufe und die generellen Kosten der Spitex überprüfen sowie Massnahmen zur Kostensenkung aufzeigen solle. «Das ist nicht der Ausdruck von totalem Misstrauen, aber von Unbehagen», sagte der Rechthaltner Ammann Marcel Kolly. Delegierte der Gemeinden Düdingen, Schmitten und Heitenried äusserten sich dem Antrag gegenüber kritisch. «Wir wussten, dass die Zusammenführung der Spitex Mehrkosten generieren wird. Wir sollten ihr noch ein wenig Zeit geben», sagte Markus Zosso, Gemeinderat in Schmitten. Mit 45 Nein- zu 2 Ja-Stimmen wurde der Antrag abgelehnt. Hugo Baeriswyl erklärte, dass der Vorstand und die Geschäftsleitung der Spitex Sense zudem daran seien, auch mittelfristige Massnahmen zur besseren Effizienz auszuarbeiten.

Demenzstation: Standortwahl getroffen

F ür den geplanten An-, Um- und Ausbau des Pflegeheims Maggenberg hatte der Vorstand des Gesundheitsnetzes Sense drei Standorte rund um das bestehende Gebäude zur Auswahl; gemäss Präsident Peter Portmann hat er sich nun für jenen entschieden, der am nähesten am Heim liegt. Wann der Vorstand mit einem Vorprojekt für die Demenzstation vor die Delegiertenversammlung treten werde, sei noch offen. Das Budget 2013 des Gesundheitsnetzes sieht einen Betriebsertrag von 14 Millionen Franken vor. Geschäftsführer Guido Hagen rechnet im Pflegeheim Maggenberg für 2013 mit einer durchschnittlichen Belegung von 96,6 Prozent.

Marcel Kolly informierte, dass die Sensler Task Force «ProAkutTafers», die er präsidiert und die sich für den Erhalt des Spitals Tafers als Akutspital einsetzt, eine Antwort des HFR-Verwaltungsrates abwartet, bis sie weitere Massnahmen beschliesst. ak

 

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