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Spitex Sense wird immer wichtiger

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Die rund 20 Mitglieder der Vereins Spitex Sense erfuhren am Mittwochabend an der Generalversammlung, dass die Spitex-Leistungen immer mehr gefragt sind. So wurden im Jahr 2016 neue Rekorde aufgestellt: Erstmals wurden mehr als 1000 Menschen betreut, erstmals auch mehr als 60 000 Betreuungsstunden geleistet. «Insgesamt lag der Bedarf an Leistungen der Hilfe und Pflege fünf Prozent höher als budgetiert», hielt Geschäftsleiter Hugo Baeriswyl fest. Er rechnet denn auch fest damit, dass die Nachfrage nach Leistungen in Zukunft jährlich zwischen 4,5 und 5 Prozent zunehmen wird. «Die Leistungen, die den 20- bis 64-Jährigen bis im Jahr 2030 gewährt werden, werden zwar um zehn Prozent abnehmen, jene aber, die den 64- bis 79-Jährigen verabreicht werden, nehmen um 47 Prozent, jene, die den über 80-Jährigen gewährt werden, gar um 210 Prozent zu», wagte er einen Ausblick in die Zukunft. Seine Aussagen basierte er auf Prognosen des kantonalen Amtes für Statistik.

Mit dem Gesundheitsnetz

Laut Vereinspräsident Rainer Ducrey bedeuten diese Zukunftsperspektiven grosse Herausforderungen für die Spitex Sense. «Wir werden zusammen mit dem Gesundheitsnetz Sense versuchen, die richtigen Antworten auf diese Herausforderungen zu finden», versprach er. Wenn die Spitex-Leistungen bis im Jahr 2030 insgesamt um 73 Prozent zunehmen werden, so wird sich dies auch auf die Finanzen auswirken. Rund 40 Prozent der Kosten werden gemäss einer Übereinkunft vom Gesundheitsnetz Sense getragen, also von den Sensler Gemeinden. Dies bedeutet, dass im Jahr 2016 die Sensler Bevölkerung 73,80 Franken pro Einwohner für die Spitex aufbringen musste. «Im Jahr 2030 werden es bereits 112 Franken pro Kopf sein», gab Hugo Baeriswyl zu bedenken. Er versicherte aber, dass die Organisation und die Leistungen der Spitex mit dem Gesundheitsnetz Sense stets überprüft würden.

Weniger Mahlzeiten

Im Gegensatz zu den Pflegeleistungen ist die Zahl der verteilten Mahlzeiten im Jahr 2016 unter 20 000 gefallen. Hugo Baeriswyl führte dies auf die Tatsache zurück, dass im vergangenen Jahr viele Heimplätze frei wurden; deshalb sei der Mahlzeitendienst weniger beansprucht worden. Mit 2770 Beratungsstunden war auch die Mütter- und Väterberatung etwas rückläufig, da die Geburtsrate mit 355 Geburten unter den Vorjahren blieb. Baeriswyl rechnet aber künftig mit 400 Geburten pro Jahr.

Zum Schluss stellte Milena Schaller aus Alterswil ihre Stiftung Nuru vor, die in Tansania dank einem Geburtshaus verhindern will, dass in dem ­afrikanischen Land täglich 28 Frauen wegen Geburtskomplikationen sterben.

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