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Spitex-Stellen wurden intern umgeteilt

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Die kantonale Gesundheits- und Sozialdirektion (GSD) will gemäss einer Mitteilung den Gegenwert von zwölf Vollzeitstellen innerhalb der regionalen Spitex-Organisationen umverteilen. Diese Neuaufteilung geschehe im Einvernehmen mit den Oberamtmännern. Der Vorschlag soll einem schon länger formulierten Bedürfnis verschiedener Dienste entgegenkommen, so die GSD. Konkret werden einigen Diensten zwölf bisher nicht benutzte Stellen anderer Dienste zugeteilt. Diese Lösung biete den Diens- ten mit einem Mehrbedarf ei- ne zusätzliche Unterstützung, schreibt die GSD weiter. Dies, ohne die vom Staatsrat beschlossenen Budgetkürzungen zu tangieren.

Zwischen 2007 und 2013 haben die Dotationen der zehn Freiburger Spitex-Dienste um den Gegenwert von 86 Vollzeitstellen zugenommen. Für das laufende Jahr hatten sieben Dienste eine zusätzliche Zuteilung von rund 22 Vollzeitstellen beantragt. Aufgrund der Sparmassnahmen konnte die GSD dieser Nachfrage nicht nachkommen und beschloss eine Nullrunde. In der Folge reichten die Bezirke und Oberamtmänner ein Wiedererwägungsgesuch ein.

Auf der anderen Seite hatten bis 2013 einige Spitex-Dienste die ihnen zugesprochene Dotation mehrere Jahre lang längst nicht vollumfänglich genutzt. Bei der Prüfung der Jahresrechnung 2013 stellte sich zum Beispiel heraus, dass in den Diensten des Saane- und Sensebezirks noch Reserven brachlagen. Diese wurden nun auf die Dienste des Greyerz-, See-, Glane- und Broyebezirks umverteilt, um den Bedürfnissen der Bevölkerung in den betreffenden Regionen entgegenzukommen.

So werden dem Spitex-Dienst des Saanebezirks sieben sogenannte Vollzeitäquivalente abgezwackt. Er führt dann als grösste der regionalen Organisationen rund 82 Stellen. Der Dienst des Sensebezirks gibt drei nicht verwendete Vollzeitstellen ab und weist dann noch 56,5 Stellen auf. Zwei kommen aus allgemeinen Reserven. In den Greyerzbezirk gehen in der Folge 5,7 Vollzeitstellen, 1,8 in den Glanebezirk und zwei in die Broye. In den Seebezirk wurden 2,5 Stellen umgelagert, von denen zwei in den Vully und in den oberen Seebezirk gingen und 0,5 nach Murten.

Höhere Dotationen ab 2015

Die Spitex ist eine der Prioritäten des Projektes «Senior+», wie die Direktion betont. Gemäss dem Staatsvoranschlag werden den Diensten ab 2015 weitere 15 Vollzeitäquivalen- te zugesprochen. Ausserdem sind andere Massnahmen zur Förderung des Verbleibs zu Hause vorgesehen, mit Fokus auf die Pflege und die Betreuung von geschwächten Personen sowie auf die sozialen Aspekte im Zusammenhang mit Wohnen, Infrastruktur und Dienstleistungen zwischen 2016 und 2020. fca

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