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Spitzensport wie bei «Fussgängern»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Margrit Sixt und Marc Kipfer

Wer schon einmal professionelles Tischtennis gesehen hat, weiss, wie schnell diese Sportart ist und wie viel Beinarbeit sie auf diesem Niveau erfordert. Mit ähnlich hohem Tempo jagen Rollstuhl fahrende Tischtennisspielerinnen und -spieler den kleinen Ball. Mit welchem Geschick sie dies tun, stellen sie diesen Samstag und Sonntag an den Schweizermeisterschaften in der Halle von Weiss und Appetito in Kerzers unter Beweis.

«Wir sind eine Randsportart in einer Randsportart», sagt die erfahrene Rollstuhl-Tischtennis-Spielerin Rosa Zaugg, die als grafische Mitarbeiterin bei Weiss und Appetito angestellt ist. Dieses Wochenende wird sie zum letzten Mal an vorderster Front bei Schweizermeisterschaften dabei sein. Zu diesem persönlichen Abschluss hat Zaugg die Titelkämpfe nach Kerzers geholt: an ihren Arbeitsplatz.

Arbeitgeber gab sein Okay

Souverän fährt Rosa Zaugg mit dem Rollstuhl durch die Gänge und Sitzungszimmer. Wechselt hier ein paar Worte, gibt dort einige Informationen weiter. Bei ihrem Arbeitgeber hat sie Unterstützung für den grossen Anlass gefunden: «Die grosse Halle, wo sonst Lastwagen repariert und umgebaut werden, eignet sich für die Schweizermeisterschaften sehr gut und wird sicher eine spezielle Atmosphäre bieten», ist Zaugg überzeugt. Die ehemalige Paralympics-Teilnehmerin hat bei ihren Vorgesetzten förmlich offene Türen eingerannt. Pio Brönnimann, Verwaltungsratspräsident von Weiss und Appetito, sagt, er habe nicht lange überlegen müssen. Einige von Zauggs Arbeitskollegen machen im Organisationskomitee mit.

Was am Wochenende geboten wird, ist Spitzensport. Die Athleten spielen immer wieder gegeneinander. «Wir haben zwar alle einen gesunden Ehrgeiz und wollen auch gewinnen, dennoch sind wir wie eine grosse Familie, die an verschiedenen Orten zusammenkommt», sagt Zaugg.

«Schwieriger war es, Ballkinder zu finden. Ich habe verschiedene Schulen angeschrieben und musste noch nachhaken, weil Ferien waren. Aber nun habe ich sechzig Kinder, welche die Sportler unterstützen», sagt eine erleichterte Rosa Zaugg.

Mögliches Wunschduell

Dass im Rollstuhl-Tischtennis ein erstaunliches Niveau herrscht, möchte Rosa Zaugg am liebsten gegen einen «Tischtennis-Fussgänger» beweisen. Im Scherz habe sie einmal mit dem früheren Eishockeyspieler und -coach Riccardo Fuhrer über ein Duell gesprochen. «Vielleicht wird ja einmal etwas daraus», sagt Rosa Zaugg. Ihr Wunschduell wäre ein Spiel, das man sich gerne in der Halle von Weiss und Appetito anschauen würde: Dabei auf Rosa Zaugg zu setzen, wäre empfehlenswert.

Schweizermeisterschaften im Rollstuhl-Tischtennis, Weiss und Appetito, Brüggfeld 15, Kerzers. Sa., 21. Mai, 10 bis 18 Uhr; So., 22. Mai, 9 bis 16 Uhr.

Rollstuhl-Tischtennisspielerin Rosa Zaugg hat die Schweizermeisterschaften nach Kerzers geholt.Bild zvg

«Wir sind eine Randsportart in einer Randsportart.»

Autor: Rosa Zaugg

Autor: Rollstuhl-Tischtennis-Spielerin

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