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Spitzentag bringt Schwarzsee an seine Grenzen

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Unten grau, oben blau – die Wetterlage vom Wochenende hat allen Skigebieten in der Schweiz gute Besuchszahlen beschert, so auch dem Tourismusgebiet Schwarzsee. Die Kaisereggbahnen beförderten am Sonntag rund 3000 Gäste und registrierten damit umsatzmässig den bisher besten Tag der Wintersaison. Rund 8000 Fahrten auf der Riggisalp­bahn wurden absolviert. Auch im Vergleich zu früheren Saisons gehe der Sonntag als Spitzentag in die Geschichte ein, sagte Betriebsleiter Erich Brülhart auf Anfrage. «Wir hatten am Samstag und am Sonntag ein volles Haus.»

Der Grossandrang vom Sonntag hing auch damit zusammen, dass mehrere Rennen, so etwa der Kidscup des Freiburger Skiverbandes, durchgeführt wurden. «Wir haben die Bahn schon um 7.30 Uhr geöffnet, eine halbe Stunde später waren die ersten Rennfahrer unterwegs.» Es habe etwas Geduld gebraucht, am Morgen bei der Parkplatzsuche, an der Kasse, bei der Bahn oder auch beim Essen. Zwar habe man mit einem Ansturm gerechnet. Aber es sei schwierig, sich bis ins Detail darauf vorzubereiten. «Wartezeiten liessen sich trotz guter Planung nicht vermeiden. Wir waren alle gefordert. Trotz gedrängter Verhältnisse ist alles gut gelaufen», so Erich Brülhart.

2000 Autos

Ein Grossteil der Besucher ist mit dem Privatauto angereist, so dass die rund 1800 Plätze schon früh belegt waren. Otto Lötscher, Syndic von Plaffeien, war am Sonntag vor Ort und schätzt, dass rund 2000 Autos rund um den See parkiert waren. «Es war eine spezielle Situation, wie wir sie vielleicht dreimal pro Wintersaison erleben.» Der Pendelbus war in Betrieb. «Auch die Hilfsparkplätze eingangs Schwarzsee waren alle belegt.» Nach dem Mittag habe er die Erlaubnis gegeben, im Bereich Bad auch auf dem Trottoir zu parkieren. Es gebe die Möglichkeit, den Schwarzsee für weiteren Verkehr zu schliessen, sagt der Ammann. Dafür müsste die Gemeinde beim Oberamtmann die Bewilligung einholen. «Aber das ist auch heikel.» Dies, weil man dann bei jedem Auto prüfen müsse, ob es nicht doch berechtigt sei, zu diesem oder jenem Haus zu fahren.

Geduld gefragt

Mit Beginn der Rückfahrten hat sich die Verkehrslage verschärft. Gegen 16 Uhr bewegte sich die Verkehrslawine talauswärts nur langsam. «Es ging zwar immer vorwärts, aber nur sehr langsam. Der Verkehr ist nicht zusammengebrochen», sagte Otto Lötscher. Ab der Lägerlibrücke habe sich der Verkehrsfluss deutlich verbessert.

Die Verkehrsbehinderungen bekamen auch die Benützer des öffentlichen Verkehrs zu spüren. Die Busse verliessen das Schwarzseetal mit deutlicher Verspätung; der Bus, der kurz nach 16 Uhr in Richtung Tafers und Freiburg hätte starten sollen, war um 17.20 Uhr immer noch in Schwarzsee. Stéphane Berney, Mediensprecher der TPF, bestätigte, dass dieses Problem an Spitzentagen auftrete. «Da kann man nicht viel machen, zumal es höchstens vier oder fünfmal pro Jahr geschieht.» Die TPF sind mit der Gemeinde Plaffeien in Diskussion, im Bereich der ehemaligen Talstation der Schwybergbahnen einen Wendeplatz einzurichten (siehe Kasten).

Sporthalle Campus

Unterirdisches Parkhaus und Kreisel angeregt

Auf dem Gelände des Campus Schwarzsee soll eine Dreifachturnhalle gebaut werden; der Grosse Rat hat den 7,7-Millionen-Franken-Kredit letzten November bewilligt (die FN berichteten). Die Gemeinde Plaffeien hat beim Kanton als Bauherr angeregt, unter der Turnhalle zugleich ein unterirdisches Parkhaus zu planen. «Auf diese Weise könnten einerseits die Parkplätze, die durch den Bau verloren gehen, ersetzt werden. Andererseits könnte die Einstellhalle auch für den Betrieb des Campus interessant sein», sagt der Plaffeier Ammann Otto Lötscher. Die Verhandlungen seien noch nicht weiter vorangeschritten, die Gespräche sollen aber wieder aufgenommen werden.

TPF wünschen Kreisel

Auch die TPF sind interessiert daran, was sich in dieser Ecke des Schwarzseetals tut. An den Wochenenden waren durchschnittlich 13 300 Personen auf der Buslinie 123 Freiburg-Schwarzsee unterwegs. «Die Linie ist sehr gut genutzt», sagt TPF-Mediensprecher Stéphane Berney. Vor rund zehn Tagen fand eine Sitzung zwischen dem Bahnunternehmen und dem Gemeinderat von Plaffeien statt. Seit rund zwei Jahren steht den TPF-Bussen auf dem Gelände der ehemaligen Talstation der Schwybergbahnen ein provisorischer Wendeplatz zur Verfügung. Wie Stéphane Berney erklärte, habe man damit zwar gute Erfahrungen gemacht. «Doch streben die TPF eine definitive Lösung an. Am liebsten hätten wir einen Kreisel.» Denn derzeit sei es für die Busfahrer schwierig zu manövrieren, vor allem an Spitzentagen mit viel Verkehr und vielen parkierten Autos. Die TPF möchten zugleich eine WC-Anlage für ihre Kunden einrichten.

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