Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Sport ist keine Frage des Alters

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zum dritten Mal nimmt der zwölfjährige Schwarzenburger Jakob Kraus an der S2-Challenge teil. Die beiden ersten Male hatte er bei den sogenannten Minis den Sieg davongetragen. Seit der ersten Klasse ist er in der Jugendriege aktiv. Am liebsten hat er die 1000-Meter-Distanz.

Der Wechsel aufs Bike kam zufällig: «Ich war mit den Eltern oft auf Fahrradtouren, aber das machte mir keinen Spass», erzählt er. Auf Bike-Wegen fühlte er sich dagegen sofort zu Hause, und so schloss er sich vor gut einem Jahr dem Bikeclub Sense-Oberland in Plaffeien an.

Das richtige Training

«Zuerst hatte ich das Gefühl, das ist ja verrückt, wie die da runterrasen», erinnert er sich. Aber mittlerweile hat sich gezeigt, dass dies mit dem richtigen Training problemlos zu schaffen ist. Im Rahmen des Freiburg-Cups hat er bereits ein Rennen gewinnen können. «Wenn man gewinnt, ist das schon toll», meint er, «aber es macht auf jeden Fall Spass.»

Spass macht ihm auch die S2-Challenge. Er will seinenErfolg wiederholen, auch wenndies angesichts der längeren Distanz und der älteren Konkurrenz schwieriger werden dürfte. Zur Vorbereitung gehören neben zwei wöchentlichen Trainings auf dem Fahrrad ein Schwimmtraining, sowie das Langlaufen im Winter.

Eltern sind gefordert

Jakob Kraus’ grosses Sportler-Vorbild ist Bike-Profi Nino Schurter: «Ich hoffe, dass ich auch einmal so gut werde.» Dass es dafür viel Training braucht, ist ihm bewusst. Aber nicht nur für ihn ist das Biken mit viel Einsatz verbunden, auch seine Eltern sind gefordert, wenn es um die Wartung des Materials oder den Transport ans Training oder die Rennorte geht. Doch die Mutter lächelt und meint: «Wir machen es gerne, weil er Freude dran hat.»

Die Rentnertruppe

Der 73-jährige Karl Moser war stets in Bewegung: Jugendriege, Eishockey, Rennradfahren, Ski, Langlauf – irgendetwas ging immer. Für den Gigathlon 2007 suchte ein Kollege zur Feier seines 66. Geburtstag Sportler mit Jahrgang 1941. Moser meldete sich für die Schwimmstrecke. «Das Ziel war, bei den Zeitlimiten durchzukommen», erzählt er. Unter dem Namen «Dul-X HOT66» durfte die Rentnertruppe am Geburtstag des Teamleaders unter grossem Applaus die Ziellinie überqueren.

Seither treffen sich die Veteranen jährlich – sie sind eine Art Familie geworden. Als Moser vor zwei Jahren den Jungfraumarathon absolviert hat, seien alle mitgekommen.

Mit dem Velo an den See

Die «Hot 73», wie sich das Team an der S2-Challenge nennt, trainieren regelmässig zusammen. «Gestern Morgen war ich auf den Inline-Skates, am Nachmittag auf dem Bike», erzählt Moser. Und nach dem Interview gehe es mit der Frau auf dem Velo an den Neuenburgersee. Für das Schwimmen bereite er sich regelmässig mit 800- bis 1000-Meter-Strecken im Schwimmbad vor. An der Challenge seien es zwar nur 350 Meter, «aber auch die müssen geschwommen sein».

Ein prall gefüllter Schrank

«Für uns ist die Challenge ein Plauschanlass», erklärt Moser, «aber wir wollen zeigen, was man auch ihm hohen Alter noch leisten kann.» Auf den 70. Geburtstag hat er sich ein spezielles Geschenk gemacht: Die Teilnahme am New York Marathon. «Das war einmalig», schwärmt er und zeigt voller Stolz die Erinnerungsmedaille. Sie befindet sich zuvorderst im prall gefüllten Trophäen-Schrank. Bereits 32 Mal in Serie hat er am Berner Grand Prix teilgenommen.

Keine Plage

Es müssen nicht immer Wettkämpfe sein; eine Velotour von Bern nach Rotterdam sei ebenfalls ein gutes Training. «Ich glaube, durch den Sport geht es mir so gut», fasst Karl Moser zusammen. «Ich übertreibe es aber nicht und deshalb ist es keine Plage, sondern eine Freude», sagt Moser und zieht sich den Velodress über.

Wettkampf: Von Langnau nach Schwarzenburg

A m Samstag um 7.30 Uhr startet die achte Ausgabe der S2-Challenge. Mit einem Sprung ins Nass im Schwimmbad in Langnau wird der Anlass eröffnet. Etwas später gilt es dann in Schwarzenburg ernst, Athletinnen und Athleten begeben sich auf die Strecke. Prominente Teilnehmer sind laut den Veranstaltern Ariella Käslin, Sven Montgomery sowie Markus und Thömu Binggeli.

Insgesamt werden drei Wettkämpfe ausgetragen: Die S2-Challenge umfasst 350 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Inline, 75 Kilometer Velo, 18 Kilometer Lauf und 44 Kilometer Bike. Die Teilnehmer der S2-tri-Challenge müssen mit dem Velo 36 Kilometer, zu Fuss 11 Kilometer und mit dem Bike 22 Kilometer zurücklegen. Bei der S2-junior-Challenge gibt es wiederum zwei Kategorien. Die Minis müssen 2,9 Kilometer laufen und 3,9 Kilometer mit dem Velo zurücklegen. Bei den Junioren sind es 5,1 und 6 Kilometer. emu

www.s2-challenge.ch

Mehr zum Thema