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Sport und Wissensaustausch in einem

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Die Anstrengung steht den Teilnehmern ins Gesicht geschrieben, als sie nach und nach erschöpft am oberen Ende des Kurzwegs ankommen. «Diese Passage verlangt von unseren Läufern wohl am meisten ab», erklärt Stefan Beyeler, Mitglied des Organisationskomitees des 21. Europäischen Forstlichen Orientierungslaufs–in diesem Moment sichtlich erleichtert, dass er selbst «nur» als Organisator beteiligt ist.

Sprint in der Altstadt

Die orange-weiss markierten Stellen des Rennens sind in der ganzen Altstadt von Freiburg verteilt. Mit einem unscheinbaren Chip am Finger ausgerüstet, durchlaufen die Läufer verschiedenen Alters die auf ihrer Karte eingezeichneten Posten, angefangen beim Klein-Sankt-Johann-Platz, über den steilen Aufstieg am Kurzweg, die Reichengasse hindurch bis hinunter über die Grabensaal-Passerelle.

Dort am Ziel ruht sich bereits Matti Heikinheimo aus. Der 72-jährige Finne, pensionierter Forstingenieur und wie alle Teilnehmenden somit in einer Verbindung mit dem Wald stehend, ist mit seiner Leistung am Orientierungslauf zufrieden: «Es war eigentlich recht simpel, das Kartenlesen war teilweise gar anstrengender als das Rennen selbst», sagt der erfahrene Orientierungsläufer und stellt auch gleich den Organisatoren ein gutes Zeugnis aus: «Alles ist seriös geplant und vorbereitet worden–das merkt man als Teilnehmer.»

Der OL-Sprint in der Altstadt stellt hierbei aber nur eines von drei sportlichen Ereignissen dar, welche die Teilnehmer zu bewältigen haben. Neben dem Sprint in Freiburg erwartet die Naturbegeisterten morgen Freitag ein Rennen im Burgerwald nahe Le Mouret, bevor der dritte sportliche Höhepunkt, ein Staffellauf am Schwyberg, die Woche am Samstag abschliesst.

Trainings im Sensebezirk

Vor dem eigentlichen Wettbewerb waren für die Sportler zwei Trainingstage angesagt. «Da der Grossteil unserer Gäste in der Kaserne in Schwarzsee einquartiert ist, war es für uns naheliegend, ein Trainingsgelände im oberen Senseland zu suchen», begründet Beyeler den Entscheid, die Trainings in der Umgebung des Forsthauses Brügi nahe Brünisried zu organisieren.

Fachlicher Austausch

Doch nicht der Sport sei das Entscheidende an diesem Anlass, wie Beyelers Kollege und Mitglied im Organisationskomitee, Patrick Rossier, erwähnt: «Uns geht es in erster Linie um den fachlichen Austausch und dabei unter anderem um die nachhaltige Waldbewirtschaftung.» Deshalb treffen sich die Beteiligten neben den drei Orientierungsläufen etwa zu Kursen und Seminaren, die ihnen Einblicke in die schweizerische Waldbewirtschaftung geben sollen.

Neben Sport und Wissensaustausch soll den Anwesenden die touristische Seite der Schweiz nähergebracht werden. «Natürlich gehört dazu ein traditionelles Käsefondue–mitsamt Feuerwerk am 1. August in Schwarzsee. Was passt da besser zusammen?», fragt Beyeler schmunzelnd. An dieser Stelle erübrigt sich die Frage, weshalb die Organisatoren gerade Freiburg als Standort ausgesucht haben. «Es ist halt einfach eine schöne Gegend», meint Beyeler lächelnd.

Zum Anlass

Über 400 Teilnehmer aus ganz Europa

Seit 1994 wird der Europäische Forstliche Orientierungslauf bereits durchgeführt. Heuer ist es das erste Mal, dass der Anlass in der Schweiz zu Gast ist. Bei der diesjährigen Ausgabe nehmen nach Angaben der Organisatoren 420 Läuferinnen und Läufer aus fünfzehn Ländern an den Rennen teil. Bevor der Lauf in die Schweiz kam, fand die Veranstaltung in Polen statt: Sein 20.-Jahr-Jubiläum feierte der Anlass vor einem Jahr im polnischen Danzig. Für die 22. Ausgabe werden sich die sportbegeisterten Naturfreunde nächstes Jahr im ungarischen Pécs-Orfu treffen.ma

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