Gottéron-Blog 20.12.2018

Daniel Spiess (37), Altdorf UR

Ich bin seit der Saison 92/93 Gottéron-Fan. Meine ältere Schwester und mein Vater waren damals Anhänger von Ambri. Als kleiner Bruder schliesst man sich entweder an oder man rebelliert. Meine Schwester fand Gottéron damals ziemlich scheisse. Ich weiss noch, wie sie im Final 1992 für Bern war. Obwohl ich noch keine grosse Ahnung vom Klub hatte, gefiel mir irgendetwas an Gottéron einfach gut, und es lag nicht nur an den beiden Russen Bykov und Chomutow. Aber Gottéron war damals auch in Uri ziemlich populär und es gab sogar einen Fanclub!

Mein erstes Gottéron-Spiel habe ich in der Saison 93/94 gesehen. Wir hatten ziemlich deutlich gewonnen. Ich kann mich daran erinnern, dass wir gerade in einem Spielrausch waren und dann in der Valascia die Lichtanlage plötzlich ausging. Aber nicht mal so konnte man uns stoppen :-).  Auswärts gehe ich regelmässig nach Ambri und Zug, auch Rappi und bis letzte Saison Kloten, da es von Uri her leicht zu erreichen ist. Mit den Zürcher Fans kann ich auch oft nach Lugano mitfahren. Heimspiele gehe ich in der Quali nicht so viele schauen, da es doch ein recht weiter Weg bis Freiburg ist. In den Playoffs versuche ich dann so oft wie möglich vor Ort zu sein.

Wie jeder Fan verbinden mich mit Gottéron viele schöne, aber auch sehr enttäuschende Momente sowie persönliche Beziehungen mit Leuten aus der ganzen Schweiz. Auch ohne Meistertitel bin ich froh, mich damals für Gottéron entschieden zu haben. Der Club hat etwas Faszinierendes. Hockey-Passion eben!