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Sprachkurse sind der Renner

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Die Gemeinde ­Courtepin ist Opfer ihres Erfolgs: 82 Einwohnerinnen und Einwohner haben sich für die im Januar gestarteten Sprachkurse eingeschrieben. Wegen der grossen Nachfrage hat die Gemeinde zwei zusätzliche Klassen eröffnet, schreibt sie in einem Communiqué. In sieben Klassen lernen die Teilnehmer bis Juni Deutsch oder Französisch auf Niveau A1 und A2. Für 15 Kurse à zwei Stunden bezahlen sie pro Person 150  Franken. Das Angebot steht ausschliesslich Bewohnern der Gemeinde offen. Pensionierte Lehrer, Schriftsteller oder Sprachlehrer – einige von Courtepin – leiten die Kurse, so die Angaben im Communiqué.

Kritik übt die Gemeinde am Kanton. Seine Unterstützung sei dürftig gewesen. Nur die Staatskanzlei habe 2000 Franken überwiesen. Die Gemeinde zähle auf eine umfangreichere Unterstützung.

820 000 Franken Budget

Die kantonale Fachstelle für die Integration der Migranten/-innen und für Rassismusprävention (IMR) subventioniert momentan 23 Deutsch- und Französischkursangebote, die auf die Bedürfnisse von erwachsenen Migranten abgestimmt sind. Das Budget hierfür belaufe sich jährlich auf 820 000 Franken, sagt Giuseppina Greco, Leiterin der Fachstelle, auf Anfrage. Courtepin konnte keine Unterstützung gewährt werden, weil das Budget für die Jahre 2018/19 bereits aufgebraucht sei. Die finanzielle Unterstützung für Sprachkurse werde nur alle zwei Jahre gesprochen. Um Subventionen im Jahr 2018 oder 2019 zu erhalten, hätte die Gemeinde 2017 einen Antrag einreichen müssen. Dass Sprachkurse immer für zwei Jahre unterstützt werden, gebe diesen Projekten Stabilität und erleichtere den Anbietenden die Planung, so Greco. Bei den Kursen handle es sich um grössere Projekte. Courtepin werde sich bei der Vergabe der Unterstützungen für 2020/21 bewerben können. Die Ausschreibung laufe von Mai bis September. Ob die Sprachkurse erneut angeboten werden, wird der neue Gemeinderat, der sich noch konstituieren muss, entscheiden.

Chronologie

Erfolgreiche Initiative einer Bürgerin

Anfang 2018 fragte eine Bewohnerin von Courtepin die Gemeinde, ob Sprachkurse angeboten werden könnten. Im Sommer lancierte die Gemeinde eine Umfrage, um das Interesse abzuklären. Die Rückmeldungen seien zahlreich gewesen. Mit der Genehmigung des Budgets gab die Gemeindeversammlung im Dezember grünes Licht für die Kurse. Diese sollen die Sprachbarriere abbauen, welche die Integration von Migranten und Neuzuzügern behindern kann.

jmw

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