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Sprit sparen und das Klima schützen

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Sprit sparen und das Klima schützen

Vom 17. bis 22. September findet in Freiburg die Mobilitätswoche statt
Mit Gas und Elektrizität betriebene Fortbewegungsmittel selber ausprobieren: Das bieten die Umweltschutzorganisationen am Samstag in Freiburg an. Die Mobilitätswoche in Freiburg umfasst ausserdem Veloaktionen und Vorträge über den Klimawandel.

Von IRMGARD LEHMANN

Die Überschwemmungen der letzten Wochen haben die Klimaerwärmung wieder zum zentralen Thema gemacht. Klimaveränderung, Umweltverschmutzung, alternative Transportmittel sind denn auch die Themen der Mobilitätswoche Freiburg vom Samstag, 17., bis Donnerstag, 22. September.

«Nur jene Klimatologen spielen die verheerenden Einflüsse der Klimaerwärmung herunter, die unter dem Einfluss der Öllobby stehen», sagte Jacques Eschmann, Präsident Pro Natura, am Mittwoch vor den Medien.

Pro Natura, der VCS, die Jungen Grünen und der WWF sind die Organisatoren der Mobilitätswoche, die in Freiburg letztes Jahr zum ersten Mal stattgefunden hat. Unterstützt werden die Aktionen von der Stadt Freiburg.

Gasautos auf Vormarsch

Allein im letzten Jahr sei der Bestand an gasbetriebenen Autos in der Schweiz um 50 Prozent gestiegen, schreibt der Verkehrsclub der Schweiz VCS. Die Institution ist denn auch überzeugt, dass die Wachstumskurven für Gasautos und -tankstellen in den nächsten Jahren «steil nach oben zeigen werden».

Am Samstag werden auf dem Georges-Python-Platz in Freiburg solche Autos vorgestellt. Ortsansässige Firmen wie die Garagen Joye und Huguenin und Garage Spicher sind mit entsprechenden Modellen anwesend. Gelegenheit zu Probefahrten gibt es.

Grünabfälle genutzt

Gasautos werden mit Erdgas betrieben, mit einem Treibstoff also, der nur halb so umweltbelastend ist wie Benzin. Zur absoluten Topklasse in Sachen Umweltschonung, so der VCS, gehöre allerdings jener, der sein Auto mit Bio- oder Kompogas (dieses wird aus Grünabfällen gewonnen) betankt. Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern setze Kompogas kein CO2frei. CO2 neutrales Kompogas wird in der Schweiz an 14 Tankstellen unter dem Namen Naturgas angeboten.

Treten erleichtert

«Flyer» heisst das Fortbewegungsmittel, das Michael Aebischer, Inhaber des Zweirad-Shops Düdingen, am Samstag vorstellen wird. «Flyer» ist ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung. «Damit braucht man nur die Hälfte der Kraft», erklärte Aebischer. Seit sechs Jahren verkauft er jährlich bis zu acht Räder, die zwischen 2800 und 3800 Franken kosten.

Essen und CO 2 produzieren

«Jeder Mensch CO2», bemerkte Veronique Savoy, Mitarbeiterin WWF Freiburg. Und zwar beim Deplatzieren wie beim Essen. «Das Verzehren von einem Kilogramm kalifornischer Spargeln entspricht den Abgasen, die ein Auto bei einer Strecke von 40 Kilometern produziert.» (Transport ist angesprochen). Und: «Wenn eine Person von Zürich nach Miami fliegt, sie genau so viel CO2-Abgase wie ein Auto während eines ganzen Jahres.» Der WWF ist am Samstag mit einem Stand vertreten.

Seit vier Jahren

Einen ersten Impuls zum Umdenken gab die Stadt Freiburg im Jahre 2001. «Ohne Auto in die Stadt» hiess die Aktion, die im Jahr 2002 wiederholt wurde. Doch der Aufwand wurde zu gross, um einen weiteren autofreien Tag zu organisieren, sagte am Mittwoch Fabien Noël, Mitarbeiter bei der Stadt. Seit 2004 schliesst man sich der internationalen Bewegung an.

Ganz Europa macht mit

An der Mobilitätswoche macht ganz Europa mit. Seit 2002 wirbt sie für das «Umsteigen». «Geschickt pendeln» heisst das Thema 2005. Damit soll auf alternative Transportmöglichkeiten wie Fahrrad fahren, zu Fuss gehen, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften aufmerksam gemacht werden.

Mehr als 1000 Städte und Gemeinden aus ganz Europa werden sich an der Europäischen Woche der Mobilität beteiligen.
Was läuft
in Freiburg

l Samstag, 17. September, Python-Platz, 9.00-16.00 Uhr: Unter dem Motto «Mobilität und Technologie» werden umweltfreundliche Fortbewegungsarten präsentiert (Energiequellen Gas, Elektrizität, Solarenergie). Gelegenheit zu Probefahrten. Information zu Carsharing.
l Mittwoch, 21. September, Schulhaus Marly, 9.00 Uhr: Lancierung einer Sensibilisierungskampagne für Sicherheit auf dem Schulweg.
l Donnerstag, 22. September, den ganzen Tag «velo olé»: Velofahrende treffen sich im Stadtzentrum und machen mittels T-Shirts mit originellen Slogans auf sich aufmerksam. Die Velofahrenden erhalten an verschiedenen Orten in der Stadt einen Überraschungsapéro. Zum Mitmachen kann man sich bei frivelo@sensemail.ch anmelden.

20.00 Uhr: französischsprachige Vorträge im Rossier-Saal, Spitalgasse 2 (ehemaliges Bürgerspital) zu «Der Verkehr und seine Auswirkungen auf das Klima» und zur «grauen Energie in der Mobilität». il

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