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Sprungbrett zurück in den Kanton

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Autor: Helene Soltermann und Marc Kipfer

Im Centre Löwenberg in Murten organisierte der Kontaktveranstalter «together» gestern Montag ein Zusammentreffen zwischen Freibuger Unternehmen und Studierenden. Die Ziele: Studenten sollen die Karrieremöglichkeiten bei Unternehmen in der Region kennenlernen und die Veranstaltung bestenfalls als Sprungbrett ins Berufsleben nutzen. Freiburger Studierenden soll der Anlass zudem als Sprungbrett zurück in den Kanton dienen; allzu viele drängten vorschnell in die grossen Zentren, weil sie die Möglichkeiten in der Region nicht kennen, heisst es von den Organisatoren (siehe Kasten). Tatsächlich: Unter den rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom Montag waren auch Freiburger, die in Murten wertvolle Praxisluft einatmeten.

Potenzielle Arbeitnehmer

Die Firmen Contrinex, Pall, IMTF, Johnson Electric und die Freiburger Kantonalbank sowie die gemeinnützige Stiftung IVE stellten den Studenten in verschiedenen Workshops eine Aufgabe, die diese in fünf Stunden gemeinsam lösen mussten. Und Resultate wurden auch präsentiert: Regula Moser, Assistentin an der Hochschule für Technik und Architektur in Freiburg, hat in ihrer Gruppe beispielsweise an der Verbesserung eines Einwegsystems für einen Filtrationsprozess für die Herstellung von Medikamenten getüftelt. Der BWL- und «European Business»-Student Dominik Stadler hat in seiner Gruppe an der Prozessoptimierung für Banksoftware gearbeitet. Stadler ist begeistert: «Ich habe gemerkt, dass man ein Problem nicht nur von der betriebswirtschaftlichen Seite angehen kann.» Er habe nun den ganzen Tag zusammen mit Informatikern und Ingenieuren diskutieren dürfen.

Am Anlass dabei waren vorwiegend Wirtschafts- und Ingenieurstudenten. Während diese laut den Organisatoren Kontakte in einer ungezwungenen Atmosphäre knüpfen können, sollen die Unternehmen die Studenten bei der Arbeit an einer konkreten Problemstellung beurteilen und so Ausschau nach potenziellen Arbeitnehmern halten können. Im Durchschnitt werden zehn Prozent der Studenten, die bei diesen Sprungbrett-Anlässen dabei sind, von einer Firma engagiert – sei es in Form einer im Auftrag verfassten Bachelor- oder Masterarbeit, eines Praktikums oder einer Festanstellung. Wie schnell es gehen kann, erzählt Bettina Egger vom Organisatorsteam: «Es ist schon vorgekommen, dass ehemalige Teilnehmer bei einem späteren Sprungbrett-Event plötzlich als Unternehmensvertreter auftraten.»

Kanton will Vielfalt zeigen

In anderen Regionen der Schweiz haben Sprungbrett-Events schon länger Fuss gefasst. Dass es gestern mit dem ersten solchen Anlass im Kanton Freiburg klappte, liegt zu einem grossen Teil an Reto Julmy. Der stellvertretende Direktor der Wirtschaftsförderung des Kantons Freiburg steht seit Längerem in Kontakt mit den Organisatoren der Sprungbrett-Events. «Das Ziel ist, aufzuzeigen, dass es im Kanton Freiburg eine Vielfalt von attraktiven Unternehmen gibt», sagte Julmy am Montag vor Ort im Centre Löwenberg.

Aus der Perspektive der Unternehmen stehe die Personalrekrutierung im Vordergrund, fügte Julmy hinzu. «Gesucht sind allgemein gute Leute für Freiburger Unternehmen», sagt Julmy und relativiert den Anspruch der Organisatoren, vor allem Freiburger zu Freiburger Unternehmen zu bringen: Wichtig sei, dass die hiesigen Unternehmen überhaupt die passenden Mitarbeiter fänden.

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