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Sprunger wünscht sich mehr Betroffenheit

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Julien Sprunger war in dieser Saison Gottérons Retter in der Not. Bereits während der Qualifikation zweitbester Skorer der Liga, legte er im Playout-Final noch einmal eine Schippe drauf. In den fünf Spielen gegen Ambri schoss er fünf Tore und gab vier Assists, bei allen vier Siegen der Freiburger schoss er das Game Winning Goal. «Tore zu schiessen, ist meine Aufgabe. Dafür ist unsere Linie da», sagt Sprunger dazu nur. «Man hat mir hier in Freiburg Verantwortung gegeben, ich trage sogar das C auf der Brust. Das hat einen Grund: Ich habe grosse Lust, dieses Team anzutreiben und mich auf und neben dem Eis vorbildlich zu verhalten. Dies aus dem einfachen Grund, weil mir dieser Club am Herzen liegt.» Der unumstrittene Leader war Sprunger in dieser Saison zweifellos. Wie schwach d as Team auch spielte, der 31-jährige Stürmer spielte fast immer gut, legte eine unter diesen Umständen fast schon unglaubliche Konstanz an den Tag und signalisierte stets Einsatzbereitschaft.

«Sand im Getriebe»

Sprunger, der noch einen Vertrag bis 2020 hat, ist einer der besten Stürmer der Liga. Kein Wunder, hofft er auf bessere Zeiten für Freiburg. Die abgelaufene Saison sei für ihn wie für das ganze Team frustrierend gewesen. «Wir haben die Saison völlig verpatzt. Viel zu viel Energie ist neben dem Eis verpufft. Man sprach viel über Gottéron, aber nicht unbedingt wegen unseren Vorstellungen auf dem Eis. Das ist nie ein gutes Zeichen.» Es sei deshalb wichtig, sich nun mit den Clubverantwortlichen zusammenzusetzen und darüber zu diskutieren, was funktioniert hat und was nicht.

Sprunger hofft und glaubt, dass Freiburg nächste Saison über eine bessere Mannschaft verfügen werde. Noch wichtiger, als Spieler zu wechseln, sei es allerdings, die Einstellung zu ändern. «Man kann nicht zu einem Club mit einer so langen Tradition kommen und glauben, man sei bloss hier, um ein bisschen Eishockey zu spielen», teilt Sprunger einen Seitenhieb gegen einige seiner Teamkollegen aus. «Gottéron hat zwar noch nie den Titel gewonnen, aber dennoch sind in Freiburg gewisse Erwartungen vorhanden. Es gibt Leute, die diesen Club wirklich lieben. Dem muss man sich bewusst sein, wenn man in Freiburg unterschreibt.»

Er sei nicht da, um irgendwelche Spieler auszusortieren, «aber ich habe ganz einfach Lust, in Zukunft mit Teamkollegen zusammenzuspielen, die sich mit Gottéron identifizieren und in Sachen Club und dessen Zukunft 200 Prozent Betroffenheit an den Tag legen.» Er wolle nicht schwarzmalen, sagt Sprunger. «Aber wir müssen uns einfach unserer aktuellen Situation bewusst sein. Wenn du in den Playout-Final musst, steckt irgendwo Sand im Getriebe.»

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