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St. Ursen will nicht mitmachen bei den Fusionsgesprächen

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Die Fusionsgespräche im Sense-Mittelland finden vorläufig zwischen Tafers, St. Antoni und Alterswil statt. So präsentiert sich die Ausgangslage, nachdem der Gemeinderat von St. Ursen am Montagabend entschieden hat, vorläufig keine Fusion anzusteuern. «Der Gemeinderat von St. Ursen ist in seiner neuen Zusammensetzung der Meinung, dass die Diskussion über eine Fusion verfrüht wäre.» Das sagte Ammann Albert Studer (CVP) gestern auf Anfrage.

Der Gemeinderat von St. Ursen antwortet damit auf eine Anfrage für Fusionsgespräche aus Tafers und St. Antoni. Die beiden Sense-Mittelland-Gemeinden versandten Mitte November ein Schreiben an die Gemeinderäte von Heitenried, St. Ursen und Alterswil, weil sie herausfinden wollten, ob mit den seit Ende April neu zusammengesetzten Gemeinderäten nicht doch eine zusätzliche Mittelland-Gemeinde zu Fusionsgesprächen bereit wäre. Der Alterswiler Gemeinderat hatte sich vor einer Woche dafür entschieden, beim Fusionsprüfungsprozess mitzumachen, Heitenried hingegen sprach sich dagegen aus (die FN berichteten).

Der Gemeinderat wolle eine Fusion nicht initiieren, wenn kein konkretes Begehren von der Bevölkerung her komme, erklärt Albert Studer den Entscheid aus St. Ursen. Zudem seien Fusionsgespräche eine sehr intensive Angelegenheit, wenn man ernsthaft daran interessiert sei. Und im neu zusammengesetzten Gemeinderat seien gleich mehrere Gemeinderätinnen und Gemeinderäte erst daran, sich in die Dossiers einzuarbeiten.

Der Tafersner Syndic Gaston Waeber (SVP) bedauert den Entscheid des Gemeinderats St. Ursen und ist auch etwas überrascht darüber. «Schade. Es wäre gut gewesen, wenn St. Ursen dabei gewesen wäre», sagte Waeber, als ihn die FN mit dem Entscheid aus St. Ursen konfrontierten. Tafers und St. Ursen würden jetzt schon zusammenarbeiten, zum Beispiel in der Bauverwaltung, die gemäss Gemeindeübereinkunft Tafers für St. Ursen übernimmt. Gaston Waeber geht nun davon aus, dass die Fusionsgespräche zu dritt zwischen Tafers, St. Antoni und Alterswil stattfinden werden.

«Schade. Es wäre gut gewesen, wenn St. Ursen dabei gewesen wäre.»

Gaston Waeber

Ammann von Tafers

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