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St. Martin erhält neue Leitung

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«Cornelia Rappo ist dazugestossen, als alles sehr chao­tisch war. Sie hat das Heim nun dorthin gebracht, wo es heute steht», sagte Präsident Frédéric Neuhaus über die noch aktuelle Heimleiterin des Alters- und Pflegeheim St. Martin in Tafers. Sie hat ihre Kündigung eingereicht und wird im September das Heim aus privaten Gründen verlassen. An der Delegiertenversammlung vom Dienstagabend hat der Vorstand über die Nachfolge informiert: Urs Kolly aus Wünnewil wird neuer Heimleiter. Er ist zurzeit noch Leiter für soziale Dienste in einer Berner Gemeinde und war während 17 Jahren Stellenleiter des Gemeindeverbands Berufsbeistandschaft Sense-Unterland.

Weniger Defizit als budgetiert

Heimleiterin Cornelia Rappo präsentierte die Jahresrechnung 2018: Das Budget hatte noch einen Aufwandüberschuss von 153 000 Franken vorgesehen – 16 260 Franken beträgt nun das definitive Defizit. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf rund 5,3 Mil­lio­nen Franken. Das Heim habe mehr Pensions- und Pflege­taxen erhalten als erwartet. «Wir hatten eine Auslastung von über 100 Prozent. Weil das Haus Magnolia des Pflegeheims Maggenberg in Tafers noch nicht komplett eröffnen konnte, hat uns der Kanton erlaubt, zwei weitere Zimmer zu bewirtschaften», sagte Rappo. Das Heim könne nun das Defizit über Eigenmittel tragen, ohne das die Trägergemeinden Alterswil, Heitenried, St. An­toni, St. Ursen und Tafers finanziell nachhelfen müssten.

Viel Arbeit gab es wegen der Abschaffung der Medikamentenpauschale: Die Krankenkassen verlangen, das jedes Medikament für Heimbewohner nur noch auf Rezept und individuell abgerechnet wird. Das Heim kann nun nicht mehr Grosspackungen kaufen, sondern jeder Heimbewohner braucht seine eigene Schachtel. Dies braucht mehr Platz, weshalb das Heim neue Schränke für 2000 Franken anschaffen musste. «Auch für das Personal war es eine grosse Umstellung, da das neue System mit viel Arbeitsaufwand verbunden ist. Es gibt viele Dinge, die nicht zu Ende überlegt wurden», sagte Präsident Neuhaus.

Marius Boschung, Gemeinderat aus Alterswil, fragte nach, wieso jedes Jahr für die Personalsuche 10 000 Franken budgetiert seien, denn erfahrungsgemäss werde dieser Posten immer überschritten. Präsident Neuhaus entgegnete, dass das Heim im letzten Jahr wichtige Personallücken schliessen konnte. «Klar ist es immer eine Lotterie. Wir haben aber gute Leute gefunden und sind nun gut aufgestellt.» Weiter informierte der Präsident, dass die Weiterbildung zum Thema «Zusammenarbeit mit Angehörigen» gemeinsam mit dem Pflegeheim Ärgera in Giffers durchgeführt wurde. «Die Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim Ärgera wollen wir weiterführen. Besonders angesichts des Kostendrucks sind dies sinnvolle Synergien, die wir nutzen können.»

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