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St. Ursen dürfte einen völlig neuen Gemeinderat erhalten

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Wer künftig die Geschicke von St. Ursen mitbestimmt, entscheidet sich am 7. März.
Aldo Ellena/a

Von sieben Gemeinderätinnen und Gemeinderäten treten in St. Ursen nur drei wieder an. Die Wahlen dürften aber nicht nur neue Köpfe in den Gemeinderat bringen, sondern auch eine neue Verteilung der Parteistärken.

Der Wahlsonntag im März verspricht in St. Ursen besonders spannend zu werden. Nicht nur, weil von sieben Gemeinderäten vier nicht mehr antreten, sondern auch, weil in St. Ursen proportional so viele Frauen antreten wie in keiner anderen Sensler Gemeinde – und theoretisch ein rein weiblicher Gemeinderat möglich wäre.

Aber auch bei der Parteienstärke ist vieles offen. In die letzte Legislatur ist der Gemeinderat von St. Ursen mit drei CVP-Vertretern, zwei CSP-Frauen, einer FDP-Frau sowie einem SVP-Mann gegangen. Mittlerweile hat sich das geändert: Die zwei CVP-Mitglieder Thomas Jungo und Corinna Waeber traten Anfang 2020 aus der CVP aus und politisieren seither als Parteilose.

Zuvor hatte es in St. Ursen ordentlich rumort. An der Gemeindeversammlung 2019 liess der Abgang eines langjährigen Gemeindearbeiters die Emotionen hochkochen, und der Gemeinderat wurde scharf angegriffen. Ob sein Parteiaustritt damit zusammenhänge, wollte Thomas Jungo Anfang 2020 auf Anfrage der FN nicht sagen. Corinna Waeber führte das Ereignis als einen von mehreren Gründen auf. Beide waren seit 2011 im Gemeinderat und treten nun nicht mehr an.

Maximal zwei Sitze für CVP

Klar ist: Drei Sitze wird die CVP in St. Ursen am 7. März nicht mehr holen. Denn auf ihrer Liste treten nur zwei Kandidatinnen an, Fabienne Wegmann und Karin Köstinger. Der verbliebene CVP-Gemeinderat Albert Studer, der seit 2006 im Gemeinderat sitzt, tritt nicht mehr an.

Damit ist die Vertretung der Partei im Gemeinderat von St. Ursen innerhalb von zwei Legislaturen massiv geschrumpft: Vor den Wahlen 2016 hatte die CVP fünf Sitze, sie trat mit dem Ziel an, vier Sitze zu holen – und schaffte nur drei. Der damalige CVP-Syndic Pierre-André Jungo war damals abgewählt worden.

SVP will zwei Sitze

Bleibt also die Frage, welche Partei oder Gruppierung zulegen kann. Im Vorfeld zeigte die SVP Ehrgeiz: Frédéric Neuhaus, der 2016 in den Rat gewählt wurde und 2019 das Syndic-Amt von Albert Studer übernahm, will wiedergewählt werden.

Zudem strebt die SVP einen zweiten Sitz an. Zur Wahl stellen sich neben Neuhaus auf der SVP-Liste Alain Jungo, Barbara Hänggi, Alessandro Sticco und Jérôme Valvona. Damit hat die SVP von allen Parteien am meisten Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt.

CSP spannt mit SP zusammen

Die linke Seite will sogar noch höher hinaus: Die Mitte links – CSP hat eine gemeinsame Liste mit der SP und den Unabhängigen aufgestellt. Die CSP-Gemeinderätin Marie-Theres Piller Mahler strebt die Wiederwahl an, und auch den Sitz der abtretenden CSP-Gemeinderätin Claudia Oberson-Philipona will die Liste erobern. Dazu will die Liste einen dritten Sitz, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Auf der Liste figuriert neben Piller Mahler zudem Noah Fasel, Präsident der SP Sense. Dazu kommen die beiden Unabhängigen Patricia Schafer und Corinne Wirth.

Für die FDP tritt einzig die bisherige Gemeinderätin Nicole Kölbener nochmals an. Sie wurde 2016 erstmals in den Rat gewählt.

Der Gemeinderat von St. Ursen könnte künftig also etwas linker werden – oder auch etwas bürgerlicher. Die Wahrscheinlichkeit, dass er wieder einer der Räte mit dem höchsten Frauenanteil des Bezirks wird, ist gross. 

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