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St. Ursen erhält neuen Aufbahrungsraum

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Der Gemeinderat von St. Ursen ist nach der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2012 über die Bücher gegangen. Er kam dabei zur Überzeugung, dass trotz Ablehnung der Vorlage die Notwendigkeit eines Aufbahrungsraums von der Mehrheit der Bürger nicht bestritten wurde. Auch der Standort des Bauwerks und das Projekt selbst wurden nicht infrage gestellt. Es waren vor allem die Kosten von 520 000 Franken, die zur ablehnenden Haltung geführt hatten. Hatte der Gemeinderat im Dezember noch erklärt, das Projekt werde jetzt wohl für längere Zeit auf Eis gelegt, kam er nach der Neubeurteilung zum Entscheid, gleich einen neuen Anlauf zu wagen.

Klare Eckdaten

Wie der zuständige Gemeinderat Charles Wicky am Freitagabend erklärte, wurden für das neue Projekt klare Eckdaten gesetzt: Die Kosten sollten 400 000 Franken nicht übersteigen, und es sollte trotzdem ein würdiger, sakraler Bau entstehen. Obwohl der Planungskredit von 20 000 Franken bei der Ausarbeitung des ersten Projekts aufgebraucht wurde, erklärte sich Architekt Beat Baeriswyl bereit, auf eigenes Risiko ein neues Projekt zu planen. Wie er an der Versammlung ausführte, bleibt auch beim neuen Projekt der Standort östlich der Pfarrkirche beibehalten. Dies sei nicht nur deshalb sinnvoll, weil die Pfarrei dort Land zur Verfügung stelle, sondern auch, weil das Projekt in das Kirchen- und Friedhofareal integriert werden könne. Der Aufbahrungsraum bietet Platz für zwei Katafalke und genügend Raum, damit die Trauernden in Würde von den Toten Abschied nehmen können. Gemäss Baeriswyls Ausführungen konnten die Kosten beim überarbeiteten Projekt vor allem deshalb niedriger gehalten werden, weil andere Baumaterialien gewählt und weniger Betonmauern erstellt werden.

 Wie Charles Wicky festhielt, belaufen sich die Kosten für das Projekt auf 398 000 Franken. Der Gemeinderat rechnet mit jährlichen (theoretischen) Folgekosten von 17 400 Franken; theoretisch deshalb, weil die Gemeinde den Bau nach Möglichkeit über vorhandene Bankdisponibilitäten bezahlen will. Das Land stellt die Pfarrei im Baurecht zur Verfügung.

Budget einhalten

Ohne dass sich einer der 60 Versammlungsteilnehmer zu Wort meldete, konnte Ammann Pierre-André Jungo zur Abstimmung schreiten. Das Projekt wurde mit 48 gegen 7 Stimmen genehmigt und das Kreditbegehren mit 48 gegen 5 Stimmen. Der Ammann versprach, der Versammlung, dass der Bau jetzt zügig an die Hand genommen werde und der Gemeinderat darauf achten werde, dass das Budget eingehalten wird. Die alte St.-Ursus-Kapelle dient derzeit provisorisch als Aufbahrungsraum. Der denkmalgeschützte Bau aus dem Jahr 1539 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Er ist schwer zugänglich, nicht rollstuhlgängig und kann auch nicht beheizt werden. Laut Gemeinderat steht die Kapelle zudem für konfessionslose Verstorbene und deren Angehörige nicht zur Verfügung.

Rechnung: Niedrigere Steuereinnahmen

E instimmig hat die Versammlung am Freitagabend auch die Rechnung 2012 gutgeheissen. Bei Einnahmen und Ausgaben von 4,4 Millionen Franken resultiert ein Plus von 193 Franken; dies allerdings bei zusätzlichen Abschreibungen von rund 98 000 Franken. Gemäss Finanzchef Charles Wicky fielen die Steuereinnahmen gegenüber der Rechnung 2011 um 215 000 Franken tiefer aus. Wicky hofft, dass die Steuereinnahmen durch die rege Bautätigkeit wieder ansteigen. Einstimmig genehmigt wurde auch ein Kredit von 50 000 Franken für die Sanierung der Gemeindestrasse Geretach – Lilismatt. ja

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