Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Staat bekämpft Lohndumping nicht stärker

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

FreiburgDie SP-Grossratsmitglieder Xavier Ganioz (Freiburg) und Ursula Schneider Schüttel (Murten) haben den Staatsrat aufgefordert, ausländische Unternehmen, die im Kanton Freiburg tätig sind, verstärkt zu kontrollieren. Denn sie fürchten Lohndumping.

Der Staatsrat winkt nun ab: Das Amt für den Arbeitsmarkt (AMA) und die paritätischen Organe führten bereits sehr viele Kontrollen durch. Das AMA habe 2010 beinahe 80 Prozent der Arbeitskräfte aus dem Ausland kontrolliert. Zugleich machten diese Arbeitskräfte, die aufgrund der Personenfreizügigkeit mit einfacher Meldung aus der Europäischen Union einreisen, nur gerade 0,36 Prozent der 117389 Arbeitnehmenden im Kanton Freiburg aus. Sie könnten somit «keinen allzu grossen Einfluss auf den Freiburger Arbeitsmarkt ausüben», heisst es in der Antwort des Staatsrats.

Kein Missbrauch

Weder das Amt für den Arbeitsmarkt noch die tripartite Kommission hätten bisher Fälle von wiederholtem oder missbräuchlichem Lohn- und Sozialdumping aufgedeckt. Verstärkte Kontrollen seien zudem kaum möglich: Die 20 Prozent der ausländischen Erwerbstätigen, die 2010 nicht kontrolliert worden seien, arbeiteten nur an einem oder zwei Tagen im Kanton – eine Kontrolle sei also so gut wie unmöglich. njb

Mehr zum Thema