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Staat gibt jungen Arbeitskräften eine Chance

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Die beiden SP-Grossratsmitglieder Julia Senti (Murten) und Grégoire Kubski (Bulle) wollten vom Staatsrat in einer Anfrage wissen, was dieser in Corona-Zeiten tut, um mehr Lehrlingen und Praktikanten die Chance auf eine Ausbildung zu geben. Sie forderten, dass der Staat als Arbeitgeber einspringen müsse, wenn Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zögern, junge Menschen auszubilden.

Schon viel im Tun

In seiner Antwort hält der Staatsrat fest, dass dem Arbeitgeber Staat das Praktikums- und Lehrstellenangebot schon vor Corona ein wichtiges Anliegen war. Für die Schaffung von Praktikumsplätzen und für die Integration junger Arbeitssuchender in der Kantonsverwaltung habe er Fördermassnahmen in einer Verordnung verankert. Zugleich laufen seit 2019 Abklärungen, in welchen Bereichen mehr Lehrstellen geschaffen werden können und müssen, weil es dort künftig wegen Pensionierungen sowie technologischen, demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mehr Fachkräfte braucht.

Ein weiteres Augenmerk legt der Staat auf die Verteilung der Lernenden unter den Direktionen. Bildet eine Abteilung zu wenige aus, verlangt der Arbeitgeber Staat von ihr, die Zahl auf den kantonalen Durchschnitt zu erhöhen. «Zudem hat der Staatsrat an seiner Politik festgehalten, wonach die Dienststellen jederzeit neue Lehrstellen schaffen können, da diese nicht im Stellenbestand eingeschlossen sind», heisst es in der Antwort.

162 Praktikumsplätze

Auch bei den Praktikumsplätzen sei eine Förderung im Interesse des Arbeitgebers Kanton. Im Voranschlag 2020 sind 5,3 Millionen Franken vorgesehen, um Praktikantinnen und Praktikanten anzustellen. Derzeit gibt es 162 Plätze, wobei jeder Platz von einem oder mehreren Praktikanten besetzt werden kann. Der Freiburger Staatsrat hat festgestellt, dass kürzlich viele Dienststellen und Anstalten ein Verfahren eingeleitet haben, um das Angebot an Praktikumsstellen zu erweitern.

Einige dieser Praktikanten bleiben beim Kanton. Wie der Staatsrat schreibt, hat der Staat Freiburg 2017 insgesamt 31 junge Stellensuchende angestellt, 2018 waren es 24, 2019 waren es 27. Für 2020 sind bis Ende Juli 18 junge Stellensuchende angestellt worden. Der Staatsrat sei deshalb der Ansicht, dass die getroffenen Massnahmen ausreichend seien.

Die beiden SP-Parlamentarier hatten auch wissen wollen, wie viele Freiburger Studierende nach ihrer postobligatorischen Ausbildung den Kanton verlassen. Auf der Basis der Erhebungsdaten von 2018 des Bundesamts für Statistik schätzt der Staatsrat, dass von 100 Personen im Alter von 20 bis 30  Jahren 90 im Jahr 2018 noch im Kanton wohnhaft waren.

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