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Staat hilft der Kultur

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Der Grosse Rat hat aber gestern mit 90 zu 1 Stimmen ein Postulat von Dominique de Buman (cvp, Freiburg) und Jean-Jacques Collaud (fdp, Grolley) über die Beiträge an Gebäude für kulturelle Veranstaltungen angenommen. Dies bedeutet, dass der Staatsrat einen Bericht erstellen wird, welcher die Kriterien umschreibt, die erfüllt sein müssen, um Subventionen zu erhalten. Er wird auch Informationen zu den Beträgen enthalten, die der Staat in den nächsten Jahren zur Unterstützung der Realisierung kultureller Infrastrukturen auszugeben bereit ist.

Erziehungsdirektor Augustin Macheret erinnerte gestern daran, dass die gesetzlichen Grundlagen (Gesetz über die kulturellen Angelegenheiten) bereits geschaffen wurden, um Subventionen auszuschütten. Er hielt auch fest, dass bereits vier regionale Aufführungssäle die Kriterien erfüllen, um finanzielle Hilfe beanspruchen zu können, nämlich jene von Düdingen (Podium), Romont, Châtel-St-Denis und La Tour-de-Trême. Er gab auch zu verstehen, dass der Staat eine Partnerschaft mit den Promotoren der Vorhaben in Freiburg und Villars-sur-Glâne anstrebe.

Staatliche Beteiligung von 25 Prozent?

Alain Ribordy (sp, Villars-sur-Glâne) erinnerte den Staatsrat daran, dass sich der Staat gemäss Reglement zu 25 Prozent an den Vorhaben beteiligen müsse, maximal aber mit 5 Mio. Franken. Er wollte auch wissen, ob es nicht möglich sei, den Initianten des FriSon die versprochenen 200000 Franken, die sie für den Umbau des Zentrums benötigen, vor dem Jahre 2002 auszuhändigen.

Wer bezahlt die
Schüleraustausche?

Der Grosse Rat hat ferner ein Postulat von Francis Moret (sp, Murten) betreffend Schüleraustausche mit 96 zu 9 genehmigt. Der Staatsrat will diese Frage im Rahmen der neuen Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden angehen. Gemäss FDP-Sprecher Peter Mäder sind die Schülertransporte ein Bestandteil des regelmässigen Unterrichts, weshalb die Kosten nicht den Gemeinden angelastet werden, sondern vom gemeinsamen Topf für Schülertransporte gedeckt werden sollten. Er plädierte für Schüleraustausche als «erste Übung für das Zusammenleben von Deutsch und Welsch, ohne dass die Eltern dabei sind.»

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