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Staatsrat bringt Vision eines CO2-freien Cardinal-Areals mit aus China

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Autor: URS HAENNI

freiburg Ein Höhepunkt aus Sicht der Freiburger Delegation, welche vergangene Woche die chinesische Provinz Zhejiang bereist hat, stellte der Besuch im Center for Sustainable Energy Technologies (CSET) dar. Es handelt sich dabei um das einzige CO2-emissionfreie Gebäude Chinas und gehört zur Universität Nottingham in Ningbo.

Die Freiburger Delegation, angeführt von den beiden Staatsräten Beat Vonlanthen und Pascal Corminboeuf, war von dem Komplex derart beeindruckt, dass sie es als Konzept gleich in Form eines CO2-emissionsfreien Technologie- und Innovationsparks auf dem Freiburger Cardinal-Areal anwenden möchten. Freiburg würde damit in der Schweiz eine Vorreiterrolle einnehmen. Zu diesem Zweck entschied die Delegation in Ningbo, eine Zusammenarbeit zwischen den Freiburger Hochschulen und den universitären Institutionen der Provinz Zhejiang auf die Beine zu stellen, und zwar in den Bereichen Cleantech und «Zero carbon».

Weiter wird ein Freiburger Vertreter eingeladen zum zweiten Zero-Carbon-Kongress in Ningbo Ende Oktober, und auch auf Freiburger Seite plant man nächstens einen Kongress zum selben Thema in Freiburg. Der CSET-Direktor in Ningbo Jo Darkwa hat seine Teilnahme bereits bestätigt. Dieser hat den Gästen unveröffentlichte Forschungsergebnisse im Bereich der Nanotechnologie-Nutzung zur Herstellung von energiesparenden Materialien vorgestellt.

Weiter mit Blick auf den zukünftigen Cardinal-Technologiepark besuchte die Freiburger Delegation zwei Technologieparks in Ningbo. Diese sind zwar rund tausendmal grösser als die Gebäude auf dem Cardinal-Areal, sie waren aber dennoch aufschlussreich.

Türöffner für die Wirtschaft

Der Freiburger Besuch war noch in anderer Hinsicht erfolgreich. Man hat einen Aktionsplan zwischen Freiburg und der Provinz Zhejiang unterzeichnet, der unter anderem gegenseitige Praktika im Verwaltungsbereich oder die Zusammenarbeit in der Landwirtschaft vorsieht. Staatsrat Corminboeuf erwähnte gestern auch den Import und Export von landwirtschaftlichen Produkten und Nahrungsmitteln sowie einen Austausch im Bereich landwirtschaftliche Ausbildung und Agrartechnologie. Die staatlichen Vertreter agierten zudem als Türöffner für die Wirtschaft. Namentlich die Firma Michelin konnte wichtige Kontakte mit den chinesischen Geely Automatives knüpfen.

Der Freiburger Auftritt an der Gebrauchsartikelmesse in Ningbo sorgte für grosses Interesse, insbesondere auch für eine beträchtliche mediale Präsenz.

Das Zentrum für nachhaltige Energie in Ningbo soll als Vorbild für ein CO2-emissionsfreies Cardinal-Areal dienen.Bild zvg

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