Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Staatsrat: Gegen Reduzierung der Anzahl Wildhüter und Abschaffung der Hilfskräfte

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die April-Session des Grossen Rates beginnt heute Nachmittag mit der Überweisung einer Volksmotion der Jäger, welche eine Reduzierung der Anzahl Wildhüter und die Abschaffung der sogenannten Hilfswildhüter verlangt.

Am 10. August 2007 ist diese Volksmotion mit 3235 Unterschriften – 300 wären notwendig – eingereicht worden. Die Jäger versprechen sich davon eine Kostensenkung. Sie geben zu bedenken, dass der Kanton Freiburg auf einer Fläche von 100 Quadratkilometer über 0,96 Einheiten Wildhüter verfüge, während es im Kanton Bern 0,52, im Wallis 0,56, in der Waadt 0,25 und im Kanton Neuenburg 0,38 Einheiten seien.

Sie vertreten auch die Ansicht, dass die Hilfswildhüter oft nicht die nötigen Qualifikationen aufweisen und deshalb überfordert seien. Aus diesem Grunde schlagen sie vor, dass die Wildhüter auf die freiwillige Hilfe ausgebildeter Jäger zurückgreifen können.

Verantwortungsloses Verhalten

Der Staatsrat empfiehlt dem Grossen Rat jedoch die Ablehnung dieser Volksmotion. Er erinnert an die unzähligen Aufgaben, welche die Wildhüter erfüllen müssen. Die Erwartungen der Bevölkerung an sie seien gross. «Verkehrsunfälle mit Wildtieren, Verhütung und Einschätzung der von Wildtieren verursachten Schäden machen allein Hunderte von Einsätzen pro Jahr erforderlich», hält der Staatsrat fest und ist der Meinung, dass die Jäger und die Bevölkerung zufrieden seien, wenn die Wilderei auf ein vernachlässigbares Niveau gesenkt werden könne. «Jedes Jahr zeigt das verantwortungslose Verhalten einiger Jäger und Fischer, dass die Einhaltung der Spielregeln nach wie vor auf effiziente Weise überwacht werden muss.» Zudem gibt der Staatsrat zu verstehen, dass die gegenwärtig 14 Hilfsaufseher eine angemessene Ausbildung absolviert haben und ehrenamtlich tätig seien, also ohne Entlöhnung. az

Mehr zum Thema