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Staatsrat ist besorgt über Zunahme von Einkaufszentren in der Region

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Autor: Pascal Jäggi

Freiburg Olivier Suter (MLB, Estavayer-le-Gibloux) stört sich daran, dass sich die «Einkaufszentren in unserem Kanton derart vermehren». In einer Anfrage wollte er vom Staatsrat wissen, ob Massnahmen geplant sind, um dieser Entwicklung in Zukunft Einhalt zu gebieten.

Dieser zeigt sich «besorgt» über die Zunahme der Einkaufszentren. Er habe sich bereits dafür engagiert, dass für die Zentren dringend ein Detailbebauungsplan erstellt werden muss, so der Staatsrat in seiner Antwort. Ab 2011 trete zudem der abgeänderte Richtplan bezüglich Einkaufszentren in Kraft. Darin ist eine Obergrenze von zwei Quadratmetern Einkaufsfläche pro Einwohner im jeweiligen Gebiet festgelegt.

Konzentration in Agglo

Im Vergleich zu anderen Kantonen zieht die Agglomeration Freiburg eine sehr grosse Kundschaft an. Dies führt der Staatsrat auf die geringe Verstädterung des restlichen Kantonsgebiets zurück.

Von einem Moratorium für den Bau von Einkaufszentren hält der Staatsrat hingegen nichts. Auch will er den Gemeinden nicht zu sehr in die Raumplanung dreinreden. «Die Gemeinden sind für die Ortsplanungen zuständig, dem Staatsrat steht es nicht zu, sich zur Erteilung von Baubewilligungen zu äussern», heisst es auf die entsprechende Frage Olivier Suters.

Nicht zuständig für die Quartierläden

Ebenso falle es nicht in den Zuständigkeitsbereich des Staatsrates, die Quartierläden zu schützen. «Die laufenden Anpassungen des Richtplans werden indirekt die Quartierläden stärken, indem die Ansiedlung von Geschäften einer gewissen Grösse ausserhalb der Dorfzentren verboten werden», schreibt der Staatsrat aber immerhin.

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