Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Staatsrat ist gegen einen Mindestlohn

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Staatsrat ist der Ansicht, dass die Vorschrift eines einheitlichen Mindestlohns im ganzen Kanton – ohne Berücksichtigung der regionalen und sozialen Unterschiede – keine wirksame Lösung für die Bekämpfung der Armut ist. Dies hält er in seiner Antwort auf eine entsprechende Motion der Grossräte Xavier Ganioz (SP, Freiburg) und Benoît Rey (Mitte links – CSP, Freiburg) fest, die er zur Ablehnung empfiehlt. Ganioz und Rey forderten einen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde, der zudem jährlich an die Teuerung anzupassen sei.

Die Kantonsregierung ap­pelliert an die Verantwortung der Sozialpartner und fordert sie auf, sich zusammenzusetzen, um Branchen- oder Unternehmenslöhne zu vereinbaren, statt einen allgemeinen Mindestlohn zu erlassen. Dank dem liberalen Arbeitsmarkt und der Sozialpartnerschaft habe die Schweiz einen Lebensstandard über dem euro­päischen Durchschnitt, eine der tiefsten Arbeitslosenquoten und eine tiefe Sozialhilfequote. Es stimme zwar, dass Neuenburg ein Mindestlohn-Modell eingeführt habe, so der Staatsrat weiter. Da diese Einführung aber erst ein Jahr her ist, sei es noch zu früh, um dar­aus Schlussfolgerungen zu ziehen.

jcg

Mehr zum Thema