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Staatsrat ist offen für Korrekturen

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Staatsrat ist offen für Korrekturen

Gefährliche Autobahnausfahrten in Granges-Paccot und Matran

Fahrzeuglenker, welche die A 12 bei Granges-Paccot und Matran verlassen und dann drei Fahrstreifen überqueren müssen, sind einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Sie könnten bald gezwungen werden, einen kleinen Umweg zu machen.

Der FDP-Grossrätin Dominique Virdis Yerly liegt die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer am Herzen. Besonders gefährdet sind ihrer Ansicht nach jene Autolenker und ihre Mitfahrer, welche die Autobahn A 12 in Granges-Paccot oder in Matran verlassen. Wie sie in einer Anfrage an den Staatsrat festhielt, müssen die Lenker – von Düdingen herkommend – bei der Ausfahrt Freiburg Nord drei Fahrstreifen überqueren, wenn sie die Strasse Richtung Lavapesson benützen wollen. Dasselbe gelte für jene, welche bei der Ausfahrt in Matran von Bulle her kommen und in die Hauptstrasse Richtung Neyruz einbiegen wollen. Das Überqueren von drei Fahrstreifen sei äusserst gefährlich.

Als Lösung schlug sie in ihrer Anfrage vor, ein Signal «Vorgeschriebene Fahrtrichtung» aufzustellen, damit die Fahrzeuglenker in Granges-Paccot gezwungen werden, nach rechts zu fahren und den Kreisel des Forums Freiburg zu umfahren, um ihre Fahrt Richtung Lavapesson fortzusetzen. Bei der Ausfahrt Matran sollten die Fahrer gezwungen werden, beim neuen Kreisel zu wenden, in den die «Route des Muëses» mündet.

Der Staatsrat ist sich des Problems bewusst. Er erinnert in seiner Antwort daran, dass die A 12 und deren Anschlüsse in den 60er und 70er Jahren geplant und gebaut worden sind. «Zusammen mit dem Bund hat der Kanton deshalb bereits eine Bestandesaufnahme vorgenommen», schreibt der Staatsrat und weist darauf hin, dass aufgrund von Studien mögliche Verbesserungsmassnahmen geprüft würden.

Am 5. Oktober dieses Jahres habe der Bund dem Kanton vorgeschlagen, einfache oder provisorische Korrekturmassnahmen zur Verbesserung der Betriebstüchtigkeit und der Sicherheit der A 12-Anschlüsse zu prüfen. Der Vorschlag der FDP-Grossrätin bezüglich Ausfahrt Granges-Paccot gehe in dieselbe Richtung, weshalb er auch vom Staatsrat befürwortet werde. «Bevor diese Lösung jedoch umgesetzt wird, möchte der Staatsrat sicherstellen, dass sie kompatibel ist mit den andern Verkehrsströmen in diesem Gebiet», hält die Freiburger Regierung weiter fest.

Entscheid bis April 2005

Auch am Vorschlag bei der Ausfahrt Matran findet der Staatsrat Gefallen. «Doch auch in diesem Fall will der Staatsrat die vorgeschlagene Lösung und insbesondere die Auswirkungen des vermehrten Verkehrsaufkommens auf der Kantonalstrasse bezüglich Lärmpegel vorgängig gründlich untersuchen lassen», schreibt der Staatsrat und verspricht, bis spätestens im April 2005 einen Entscheid über das weitere Vorgehen zu fällen. az
Neue Zufahrt
in Bulle vorgesehen

Die FDP-Grossrätin Dominique Virdis Yerly stuft auch die Autobahn-Ausfahrt in Bulle als besonders gefährlich ein, da die Fahrzeuglenker über eine stark geneigte Rampe zur Hauptstrasse hinuntergeführt werden.

Der Staatsrat will aber nicht den Bogen zur Hauptstrasse vergrössern, wie dies die Grossrätin vorschlägt. Nach seinen Worten soll eine neue Zufahrt zur künftigen Umfahrungsstrasse H 189 gebaut und danach die bestehende Ausfahrt grundlegend geändert werden. «Beide Projekte wurden 1999 im Rahmen des Projektes H 189 öffentlich aufgelegt», ruft die Freiburger Regierung in Erinnerung.
Am 14. Oktober dieses Jahres habe der Bund dem Kanton nahegelegt, auf dieser Kreuzung einen Kreisel einzurichten. «Diese Lösung wurde übrigens auch von der Region gewünscht und – sofern der Bund die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt – soll anfangs 2006 realisiert werden», hält der Staatsrat in seiner Antwort fest. az

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