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Staatsrat sagt Ja zur Immersion, aber nicht so

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Der Immersionsunterricht soll im ganzen Kanton gefördert, angeboten und nach Möglichkeit obligatorisch erklärt werden. Dazu sollen sich Lehrkräfte in den jeweils anderen Kantonsteil begeben und dort ein bis zwei Tage pro Woche auf freiwilliger Basis unterrichten. Diesen Vorschlag haben die Grossräte Pierre Mauron (SP, Bulle) und Peter Wüthrich (FDP, Domdidier) in einer Motion formuliert; sie verlangen vom Staatsrat eine entsprechende Änderung des Freiburger Schulgesetzes.

In seiner Antwort schlägt der Staatsrat diese Motion nun zur Ablehnung vor. Wie er schreibt, enthalten das Schulgesetz von 2015 und das dazugehörige Reglement bereits die notwendigen gesetzlichen Bestimmungen, um eine Förderung des Sprachenlernens und des bilingualen Unterrichts zu gewährleisten: Sprachaustausche, Unterrichtsaktivitäten oder -sequenzen in der Partnersprache und das 12. partnerschaftliche Schuljahr. Zudem hat der Kanton auch ein Konzept für den Sprachenunterricht ausgearbeitet. Darin sind zwei Vorschläge dem Immersionsunterricht gewidmet. Auch ein Leitfaden und eine Internetplattform wurden ausgearbeitet.

Massnahmen zeigen Wirkung

Gemäss dem Staatsrat zeigt die Umsetzung dieser Projekte Wirkung. Starteten 2011/12 erst zwei Orientierungsschulen mit Immersionsprojekten, so laufen seit Schuljahresbeginn 2018/19 an 18 Orientierungsschulen und neun Primarschulen solche Projekte mit über 100 Klassen. Dabei sei es aber nur in einem Fall zum Austausch von Lehrpersonen gekommen. Ansonsten wurde stets Sachunterricht an der jeweiligen Schule angeboten.

Die bestehenden Projekte sollen gemäss dem Staatsrat in den nächsten Jahren gefestigt werden und bis Ende dieser Legislatur an allen Orientierungsschulen stattfinden.

Die Weiterentwicklung und die Stärkung des Fremdsprachenunterrichts haben also gemäss Staatsrat auf positive Art Sprachaustausche und immersiven Unterricht gefördert.

uh

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