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Staatsrat verteidigt breites Mitspracherecht beim Wald

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Bisher ist die Nutzung der Freiburger Wälder in einer Vielzahl regionaler Waldentwicklungspläne geregelt. Nun schickt sich der Kanton an, eine kantonale Richtplanung für Wälder zu erstellen; er erfüllt so Vorgaben der Bundesgesetzgebung (die FN berichteten).

In einer Anfrage an den Staatsrat haben die beiden Grossräte Gabriel Kolly (SVP, Corbières) und Patrice Jordan (CVP, Vaulruz) ihre Zweifel über das Vorgehen der Direktion für Institutionen, Land- und Forstwirtschaft angemeldet. Sie wollten insbesondere wissen, was der partizipative Ansatz kostet und welche Nutzen daraus erwartet werden. Und sie stellten kritische Fragen über die Vergabe zweier Mandate an Ingenieurbüros.

In seiner Antwort verteidigt der Staatsrat vorerst den Grundsatz, eine kantonale Waldplanung auszuarbeiten. Dadurch resultierten erhebliche Einsparungen im Vergleich zu zahlreichen regionalen Planungen, zeigt sich der Staatsrat überzeugt.

Die Kosten für das Vorhaben beziffert er mit 140 000 Franken für das Durchführen der partizipativen Phase und 31 000 Franken für das Erstellen einer Funktionskarte. Diese Kosten verteilten sich auf zwei Jahre, und der Bund bezahle rund die Hälfte der Waldplanung. Den Einbezug von externen Büros begründet der Staatsrat damit, dass die Planung einem relativ dichten Zeitplan folge und sich das Amt für Wald, Wild und Fischerei so zusätzliche Ressourcen schaffen könne. uh

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