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Staatsrat will Covid-Massnahmen aufheben

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Der Freiburger Staatsrat spricht sich in der Vernehmlassung des Bundesrats für die sofortige Aufhebung aller Covid-Massnahmen aus – allerdings unter gewissen Vorbehalten.

Mit Spannung wird die Medienkonferenz des Bundesrats am nächsten Mittwoch, 16. Februar, erwartet. Die Regierung hat umfassende Covid-Lockerungsmassnahmen in Aussicht gestellt. Im Vorfeld hat der Bundesrat den Kantonen zwei Varianten zur Vernehmlassung unterbreitet: Bei der Turbovariante würde der Bundesrat die Covid-19-Verordnung besondere Lage per 17. Februar aufheben. Bei der Step-by-step-Variante sollen die Massnahmen gestaffelt runtergefahren werden.

Staatsrat für Turbovariante

Die Freiburger Regierung bevorzugt die Turbovariante, wie sie am Dienstag in einer Medienmitteilung schrieb. «Der Staatsrat wünscht die sofortige Aufhebung der Covid-19-Verordnung besondere Lage», sagte Staatsratspräsident Olivier Curty gegenüber den FN. Damit würden Masken- und Zertifikatspflicht fallen. Also keine Masken mehr beim Einkaufen in Migros und Coop, beim Zug- oder Busfahren, und sogar der Besuch eines Gottéron-Matchs wäre künftig wieder ohne Maske erlaubt.

Allerdings relativiert der Staatsrat seine Position und macht sie davon abhängig, wie sich die aktuelle Gesundheitssituation entwickelt. Steigen die täglichen Ansteckungen und Hospitalisierungen an, so schwenkt der Staatsrat auf die gestaffelte Variante um und findet eine schrittweise Lockerung sinnvoll.

Sehr wichtig für den Staatsrat ist: «Gefährdete Personen und Gesundheitseinrichtungen müssen weiterhin geschützt werden. Insbesondere durch die Empfehlung von Telearbeit und das Maskentragen.» Auch im öffentlichen Verkehr sollte die Vorschrift, Masken zu tragen, zunächst weiterhin gelten. Aus ähnlichen Gründen sollte das Maskentragen im Kulturbereich für eine Übergangszeit beibehalten werden. Diese Massnahmen müssen auf nationaler Ebene gelten.

Bestimmte Tests sollen kostenlos bleiben

Der Staatsrat möchte auch, dass bestimmte Tests in konkreten Fällen kostenlos bleiben. Bei angemessenen Kosten können wiederholte Tests in Unternehmen das Auftreten von Ansteckungsclustern verhindern und dafür sorgen, dass weniger Personen der Arbeit fernbleiben. Pooltests sollten auch für eine Aktivität im schulischen Umfeld oder an Hochschulen, wenn das Covid-19-Zertifikat dort weiterhin obligatorisch ist, kostenlos sein. In diesem Zusammenhang möchte der Staatsrat, dass die Hochschulen in der Liste der Einrichtungen ohne Zugangsbeschränkung ausdrücklich erwähnt werden.

«2G plus ist unverhältnismässig»

Die Massnahme 2G plus hält der Staatsrat jedoch in jedem Fall für unverhältnismässig, betonte Curty. Der Bereich der modernen Musik sowie Blaskapellen und Chöre befinden sich in einer Zwangspause. Das bringt diese Organisationen in sehr grosse Schwierigkeiten, weshalb es unerlässlich sei, 2G plus für Vorstellungen mit stehendem Publikum sowie für Amateurinstrumental- und -gesangspraxis aufzuheben.

Besonders für Ungeimpfte interessant dürfte zudem sein: Für welche der beiden Varianten der Bundesrat sich auch entscheidet, die Zertifikatspflicht in Restaurants gehört ab dem 17. Februar der Vergangenheit an.

Corona in Zahlen

Rückgang der Infektionen

Erstmals seit Ende letzten Jahres stellen die Verantwortlichen einen deutlichen Rückgang der Infektionszahlen im Kanton Freiburg fest. In der ersten Februarwoche wurden rund 10’000 Ansteckungen verzeichnet, eine Woche zuvor waren über 12’000 positive Tests registriert worden. Der seit einigen Wochen erwartete Rückgang der Infektionen hat sich aber noch nicht auf die Hospitalisationen ausgewirkt. Am 3. Februar wurden erstmals seit Dezember 2020 kurzzeitig über 100 Menschen wegen Covid-19 in Freiburger Spitälern behandelt. Seither sinkt die Kurve wieder. Die Zahl der Patientinnen und Patienten in Intensivpflege hat sich seit September insgesamt kaum verändert.
Mit 69 Prozent Grundgeimpften liegt Freiburg im nationalen Schnitt, der Wert ändert sich allerdings seit Wochen kaum noch. Bei den Boosterimpfungen hinkt Freiburg mit 33,3 Prozent noch immer der Restschweiz mit 40,4 Prozent nach. Rund 900 oder rund 3,6 Prozent der Kinder zwischen fünf und elf Jahren im Kanton Freiburg sind mindestens einmal geimpft, der nationale Schnitt ist doppelt so hoch. fca

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