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Staatsrat will Papiliorama bei reduziertem Projekt unterstützen

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Das Papiliorama ist einer der Besuchermagnete im Kanton Freiburg.
Alain Wicht/a

Der Kanton ist weiterhin bemüht, die Entwicklungspläne des Papilioramas Kerzers zu unterstützen. Allerdings müsse dieses seine Ambitionen wohl etwas zurückschrauben, schreibt der Staatsrat in einer Antwort auf einen Vorstoss aus dem Grossen Rat.

Der Staatsrat beabsichtigt, die Stiftung Papiliorama und die Region See in ihrem Bemühungen für die Entwicklung des Papiliorama-Standorts weiterhin zu unterstützen. Zunächst einmal liege der Ball aber hauptsächlich bei den Projektträgern und der Region, um das Projekt voranzutreiben.

Dies schreibt der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage der Grossrätinnen Julia Senti (SP, Murten) und Susanne Schwander (FDP, Kerzers). Sie verweisen in ihrem Vorstoss auf den Entscheid des Bundes zum Projektblatt im kantonalen Richtplan, wonach der Ausbau des Papilioramas im Grundsatz zwar gutgeheissen wird, nicht aber dessen Diversifizierung mit einem Hotel und die Vergrösserung des Parkplatzes. Im Vorstoss wollen die beiden Grossrätinnen vom Staatsrat wissen, ob das Projekt weiter seine Unterstützung geniesse. 

Entwicklung bleibt möglich

Die negative Beurteilung des Erweiterungsprojekts durch den Bund bedeute keineswegs, dass der Staatsrat seine Unterstützung zurückziehe, schreibt dieser. Auf seine Intervention hin sei eine vollständige Ablehnung des Projekts vermieden worden. Der Entscheid des Bundes lasse die Tür für eine Entwicklung des Standorts offen, so der Staatsrat. Aber die Art der geplanten Entwicklungen müsste angepasst werden, um die Vorgaben für eine Spezialzone einzuhalten. 

Ziel müsse es sein, die gewünschte Entwicklung auf die bestehenden Teile des Geländes zu konzentrieren und die Bodennutzung zu minimieren. Die Entwicklungsbemühungen sollten sich nach Ansicht des Kantons auf den Teil «Ausstellungen» konzentrieren, um mit dem Papiliorama ein echtes Museumszentrum zu schaffen. Andere geplante Aspekte wie die Parahotellerie müssten in einem anderen Rahmen entwickelt werden.

Gemäss dem Staatsrat sei der Besuchererfolg des Papilioramas zwar ermutigend, gleichzeitig aber auch eine grosse Herausforderung für die Zukunft des Zentrums. Die zukünftige Entwicklung müsse zwingend nachhaltig sein, insbesondere im Hinblick auf die Mobilität. Das ursprüngliche Projekt müsse wahrscheinlich etwas nach unten korrigiert und die Ambitionen angepasst werden. 

Grösserer Parkplatz nicht möglich

Eine Erweiterung des oberirdischen Parkplatzes entspricht gemäss Staatsrat weder den Zielen des Bundes noch der Strategie des Kantons mit einer Verkehrsverlagerung zugunsten des Langsamverkehrs. Das Gelände befinde sich auf einem Gebiet mit Fruchtfolgeflächen, weshalb eine oberirdische Parkplatzerweiterung laut Bundesrecht nicht möglich sei. 

Die Erreichbarkeit des Standorts könne aber sicher noch verbessert werden, schreibt der Staatsrat. Dies etwa durch kombinierte Mobilitätslösungen oder durch einen Shuttlebus-Dienst. Der Staatsrat erinnert auch daran, dass die Gemeinde Kerzers ein Parkplatzkonzept aufweisen müsse. Eine komplementäre Nutzung des Papiliorama-Parkplatzes mit dem geplanten Hotel sei denkbar und sinnvoll. 

Für die weitere Entwicklung sind gemäss dem Staatsrat weitere Studien und Analysen durch die Projektträger nötig. Für diese liefen bereits Gespräche zwischen dem Kanton und den an diesem Projekt beteiligten Akteuren.

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