Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Staatsweibel sind nicht mehr Diener zweier Damen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Regula Saner

Freiburg Seit drei Jahren hat der Grosse Rat ein eigenes Sekretariat. Vorher hatte die Staatskanzlei als Sekretariat des Grossen Rates gewirkt; der Staatskanzler war zugleich dessen erster Sekretär und die drei Staatsweibel standen zugleich im Dienste des Parlamentes. Heute werden die beiden Organisationseinheiten zwar von zwei Personen geführt. Die Weibel blieben jedoch bis jetzt der Staatskanzlei unterstellt. Dies führte zu einem Kompetenzgerangel zwischen den beiden Chefinnen, der Staatskanzlerin Danielle Gagnaux und der Generalsekretärin des Grossen Rates Monica Engheben.

Eine neue Vereinbarung soll dieses Problem nun definitiv lösen, wie Staatskanzlerin Danielle Gagnaux auf Anfrage bestätigte. Ab Mitte Juni arbeitet ein Weibel nur noch für den Grossen Rat und ist damit dessen Generalsekretärin unterstellt. Die anderen beiden Weibel kommen nur noch ausnahmsweise im Grossen Rat zum Einsatz. Danielle Gagnaux betonte jedoch: «Die neue Vereinbarung bestätigt nur die bereits bestehende Praxis.»

Auch die Verwaltung des Grossratssaales untersteht neu ganz dem Grossratssekretariat. Vorher war dies nur während den Sessionen der Fall. Die Vereinbarung legt zudem fest, dass die Informatik und die Übersetzungsdienste der Staatskanzlei zu 50 resp. 30 Prozent dem Grossratssekretariat zur Verfügung stehen.

Mehr zum Thema