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Stabübergabe bei Caritas Freiburg

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Mitte Februar hatte Beat Renz dem Vorstand des Vereins Caritas Freiburg schriftlich mitgeteilt, dass er sein Amt als Präsident aus Alters- und Gesundheitsgründen abgeben werde.

Am Mittwoch erfolgte anlässlich der Generalversammlung die Stabübergabe. Patrick Mayor, 51-jähriger Ingenieur und Unternehmer aus Villargiroud, ist seit Dezember Vizepräsident von Caritas Freiburg und hat sich bereit erklärt, nun das Präsidium zu übernehmen.

Wie Mayor sagte, will er die unter Renz eingeschlagene Richtung von Caritas weiterführen. Es gebe immer mehr Bedürftige im Kanton Freiburg, aber die Freiburger Caritas sei bei guter Gesundheit und nehme diese Herausforderung an. Mayor erklärte, er erwarte den Bericht des Staatsrats über die Armut im Kanton. Dieser Bericht, welcher noch dieses Jahr erscheinen soll, werde die Grundlage sein für eine realistische und umsetzbare Strategie von Caritas, so Mayor.

 Die Würdigung des abtretenden Präsidenten Beat Renz nahm Vorstandsmitglied und Bischofsvikar Rémy Berchier vor. Wie Berchier sagte, hatte Renz das Präsidium von Caritas im April 2010 übernommen. Er habe dann Caritas repositioniert, die Strategie angepasst, eine Statutenänderung erreicht, ein Personalreglement erarbeitet sowie die Rollen und Aufgaben des Vorstandes definiert. Auch habe Renz wertvolle Arbeit bei der Suche nach neuen Mitteln und beim Umzug in das Franziskanerkloster geleistet, so Berchier.

 Als Nachfolgerin von Renz und deutschsprachige Vertreterin im Vorstand hat die Versammlung Barbara Schwaller aus Tafers gewählt.

Hilfesuchende verdoppelt

In jener Zeit, in der Beat Renz Präsident war, habe sich die Zahl der Hilfsbedürftigen rund verdoppelt, berichtete Geschäftsleiterin Petra Del Curto. Wie sie sagte, arbeitet Caritas gleich an mehreren Fronten. Zu den Hilfe- und Ratsuchenden gesellen sich mehr und mehr auch Flüchtlinge oder überschuldete Personen. Nach der Schliessung der Budgetberatungsstelle Sense habe Caritas an einer Nachfolgelösung mitgearbeitet und ihre Aktivitäten ausgebaut. Die Schuldenberatung stand auch im Zentrum eines Referats von Joëlle Renevey und Caroline Vanay, welche in ihrer Arbeit täglich mit der Thematik konfrontiert sind.

Weiter zugenommen hat für Caritas Freiburg 2015 auch die Aufgabe als Ausbildungsstätte in Sozial- und Pastoralarbeit. «Doch mit dem Geist des Franziskanerklosters werden wir täglich an unsere Mission erinnert», so Del Curto.

Kosten sind gestiegen

Die steigenden Aufgaben schlagen sich im Budget des Vereins nieder. Zwar schliesst die Jahresrechnung 2015 bei Ausgaben von rund 1,5 Millionen Franken nahezu ausgeglichen ab. Dennoch hat die Lohnsumme im vergangenen Jahr zugenommen, und auch die Mietkosten haben im Zusammenhang mit dem Umzug zugenommen. Diese Kosten versucht Caritas durch neue Mittel wieder zu decken.

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