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Stadion wird nicht verlegt

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Stadion wird nicht verlegt

Keine gesundheitliche Gefährdung

Der Staatsrat glaubt nicht, dass Personen, die auf der Agy-Ebene Sport treiben, gesundheitlich gefährdet sind. Er plant deshalb auch keine Verlegung des Universitätsstadions St. Leonhard.

Von ANTON JUNGO

In einer schriftlichen Anfrage weist Grossrat André Schoenenweid (CVP Stadt) auf die starke Lärmbelastung und Luftverschmutzung der Agy- Ebene durch Einkaufszentren und andere Dienstleistungsbauten sowie durch den Verkehr hin. Er sorgt sich insbesondere um die Gesundheit der Sportler, die auf den zahlreichen in dieser Region befindlichen Anlagen Outdoor-Sport betreiben. Durch die geplante vierspurige Strasse im Zusammenhang mit dem Bau der Poya-Brücke sieht er die Sicherheit der Sportler und Fussgänger zusätzlich bedroht.

Interkommunaler Richtplan
ist genehmigt

In seiner Antwort weist der Staatsrat darauf hin, dass die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion eben den interkommunalen Richtplan der Gemeinden Granges-Paccot und Freiburg genehmigt habe. Dieser umfasst Verkehr, Parkplätze, öffentlichen Verkehr und öffentliche Einrichtungen auf der Agy-Ebene. Er ist überzeugt, dass der Richtplan helfen wird, bestehende und künftige Planungen in diesem Gebiet zu koordinieren. «Ziel des interkommunalen Richtplanes ist es, die Interaktion zwischen städtebaulicher Entwicklung und Verkehr aufzudecken und die für die verschiedenen Projekte nötigen Massnahmen festzulegen», hält er fest.

Die verschiedenen Vorhaben, die im interkommunalen Richtplan und in den verschiedenen Detailbebauungsplanungen erwähnt seien, bestätigten die kulturelle und sportliche Bestimmung der Agy-Ebene, betont der Staatsrat. Erwähnt werden der Bau einer Basket- sowie einer zweiten Eishalle. «Das Nebeneinanderbestehen von Hallen und Freiluftsportanlagen ist natürlich vorteilhaft für die Erschliessung durch öffentliche Verkehrsmittel. Zudem wird dadurch die Kohäsion und die Identität dieser Stätte als Freiburger Zentrum für sportliche Aktivitäten gestärkt», hält er fest.

Staatsrat versteht Sorgen

Der Staatsrat weist darauf hin, dass er die Besorgnis von Grossrat Schoenenweid verstehe. «Was die Luftqualität und den Lärm betrifft, ist es natürlich von Vorteil, wenn sich eine Anlage für Outdoor-Sportarten im Grünen, ausserhalb der stark überbauten Gebiete befindet», hält er fest. Selbstverständlich sei es angenehmer und gesünder, sich in einer ruhigen und unverschmutzten Umgebung sportlich zu betätigen.

«Solch abgelegene Standorte haben aber auch zahlreiche Nachteile: An erster Stelle sind die hohen Kosten für die Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erwähnen», erklärt er andererseits und betont, dass die heute bestehenden Synergien beim Unterhalt, bei der Nutzung der Umkleideräume und der Unterbringung der Athleten verlorengingen, wenn die Anlagen auf verschiedene Standorte verstreut würden. Schliesslich wären die bedeutenden Investitionen der letzten Jahre in den Sand gesetzt worden, wenn man jetzt das Universitätsstadion verlegen würde.

Wie der Staatsrat in seiner Antwort auf die konkrete Frage von Grossrat Schoenenweid betont, plant er deshalb weder mittel- noch langfristig eine Verlegung des Stadions.

Im Weitern weist er darauf hin, dass im Zusammenhang mit der geplanten Poya-Brücke eine Fussgänger-Überführung geplant ist. Dadurch werde es möglich sein, die Sportareale auf beiden Seiten der Strasse gefahrlos zu erreichen.

Keine gesundheitliche Gefährdung

Schliesslich ist der Staatsrat überzeugt, dass es für Personen, die im St. Leonhard Sport treiben, kein signifikantes Gesundheitsrisiko gibt. «Genauso wenig ist es übrigens auch für die übrige Bevölkerung besonders gefährlich, sich auf der Agy-Ebene zu bewegen», hält er fest. Dessen ungeachtet müssten aber die kantonalen Behörden im Rahmen der verschiedenen Planungs- und Genehmigungsverfahren sicherstellen, dass die Einrichtungen bestehendes Recht im Umweltbereich (Lärmschutz und Luftreinhaltung) erfüllten.

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