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Stadionumbau macht aus schwarzen rote Zahlen

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An den vier letzten Generalversammlungen musste Gottéron den Aktionären jeweils eine Jahresrechnung mit Verlusten vorlegen. Vor Jahresfrist waren es 130 000 Franken. Ziel des Clubs war es deshalb, gestern Abend im Forum Freiburg für die Saison 2017/18 schwarze Zahlen präsentieren zu können. Tatsächlich erwirkte Gottéron ein Betriebsergebnis von 468 351 Franken – vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – und sogar einen kleinen Gewinn von 6720 Franken. Dieses positive Resultat musste aufgrund aussergewöhnlicher Amortisationen im Zusammenhang mit dem Umbau der Eishalle jedoch in einen Verlust von 213 432 Franken korrigiert werden. «Weil es plötzlich schnell ging und Planänderungen im Umbau vorgenommen werden mussten, wurden die Infrastrukturen rund um die Eishalle früher als erwartet abgerissen», führte Gottéron-Präsident Michel Volet aus. Obwohl diese Operation Bestandteil der Finanzplanung bis April 2020 ist, musste sie aus buchhalterischen Gründen bereits per 30.  April 2018 vorgenommen werden.

Deutlich weniger Heimspiele

Dennoch bezeichnet Generaldirektor Raphaël Berger das Geschäftsjahr bei Ausgaben von 15,5 Millionen Franken – 9,5 Millionen Franken davon sind Saläre – als befriedigend. Erfreulich war, dass die vorgesehenen Ticketerlöse so gut wie erreicht werden konnten. Mit Einnahmen von 5,36 Millionen Franken blieben diese nur knapp unter den Zahlen des Vorjahres, obwohl damals 13  Heimspiele mehr ausgetragen werden konnten. «Die Playouts und die Champions Hockey League sorgten zwar nicht für volle Ränge, dennoch generierten diese Spiele Einnahmen im Ticketing sowie der Gastronomie.» Mit ein wenig mehr als 90 Prozent in der Qualifikationsrunde und 98 Prozent in den Playoff-Viertelfinals war die Auslastung der Eishalle St.  Leonhard wieder steigend.

Während die Einnahmen im Merchandising gleich blieben, galt es im Marketing einen Rückgang von gut 150 000 Franken zu verzeichnen. Als Gründe dafür macht Volet den umkämpften Werbemarkt sowie die sportliche schlechte Saison 2016/17 verantwortlich. Nicht die erwarteten Ergebnisse lieferte erneut die Gastronomie – nicht zuletzt wegen der geringen Anzahl an Heimspielen. Betrug der Gewinn vor Jahresfrist noch gut 100 000 Franken, so sind es diesmal nur gerade 1532 Franken. Trotzdem ist Gottéron in Sachen Finanzen solide aufgestellt. Dazu beigetragen hat die Erhöhung des Aktienkapitals um gut eine Million Franken auf neu 3,3 Millionen Franken, die im Verlaufe des abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich angestrebt wurde.

Henguely neuer Verwaltungsrat

Während Präsident Michel Volet und die fünf weiteren Verwaltungsratsmitglieder (Claude Baechler, Slawa Bykow, Yvan Haymoz, Marc von Bergen und Hubert Waeber) einstimmig in ihren Funktionen bestätigt wurden, wählte die Mitglieder gestern mit dem 50-jährigen Philippe Henguely (CEO der Krüger & Cie AG) einen siebten Verwaltungsrat hinzu.

Volet wies in der Folge nochmals darauf hin, dass die kommenden zwei Jahre mit dem Umbau der Eishalle mit grossen logistischen Herausforderungen verbunden seien. Der Verein wird im August darüber informieren, wie ein reibungsloser Spielbetrieb für Club und die Zuschauer realisiert werden soll. Ebenfalls in den nächsten Wochen will Gottéron ein zweites Partnerteam neben dem HC  Düdingen Bulls bekannt geben. Die Verhandlungen mit einem Verein aus der Swiss League – der zweithöchsten Spielkategorie des Landes – seien so gut wie abgeschlossen, erklärte Berger.

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