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Stadt-Ja zur Kultur im alten Bahnhof

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Untertitel: Generalrat genehmigt Kredit von 975

Autor: Von CHRISTIANSCHMUTZ

«Die Stadt gewinnt bei diesem Projekt beträchtlich mehr als sie ausgibt», sagte Christoph Allenspach, Präsident der Baukommission des Generalrats. Dass das Kulturzentrum «Alter Bahnhof» das leer stehende, historisch wertvolle Gebäude aufwerte, gleich drei bestandenen Kulturorganisatoren ein neues Zuhause gebe und erst noch das Stadtzentrum aufwerte, sei nicht von der Hand zu weisen. Baukommission und auch Finanzkommission hatten deshalb den Kredit von 975000 Franken zur Annahme empfohlen. Das Belluard Bollwerk International und das Internationale Filmfestival sollen Verwaltungs- und Empfangs-Räumlichkeiten erhalten, das Nouveau Monde auch einen Konzertsaal.

Mehrere Probleme gleichzeitig gelöst

Auch die Fraktionssprecherinnen und -sprecher zeigten sich ziemlich enthusiastisch, da mit diesem Projekt mehrere Probleme gleichzeitig gelöst würden. «Mit Kultur bringen wir Lebensqualität und Attraktivität in die Stadt zurück», sagte Charlotte Robert (SP).

Einzig die FDP war geteilter Meinung. «Drei bekannte Organisatoren mit einem originellen Angebot wollen das Gebäude 365 Tage im Jahr brauchen. Folgekosten für die Stadt gibt es keine. Aber die Stadt hat zu wenig Sicherheiten, wenn diese unter den drei Vereinigungen scheitern sollte», sagte Antoinette de Weck, die eine Scheidung befürchtet.
Auch Christa Mutter (Stadtbewegung) fand nicht nur Positives. Man werde weitere Parkplatz-Projekte im Stadtzentrum kritisch beobachten. Ausserdem habe der Generalrat bei der künftigen Quartierplanung entlang der Zeughausstrasse nichts zu sagen, bemängelte Mutter.

Ohne Gegenstimme angenommen

Der Stadtfreiburger Anteil von 975000 Franken wurde schliesslich mit 59 zu 0 Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen. Die Gemeinden Villars-sur-Glâne und Corminboeuf müssen sich noch äussern. Insgesamt sind für das Kulturzentrum Investitionen von 4,2 Mio. Franken vorgesehen, welche die Organisatoren grösstenteils selbst beschafft haben.

Der Generalrat hat am Montagabend auch drei Familien aus Bosnien, dem Kosovo und aus Vietnam sowie ein vietnamesisches Ehepaar eingebürgert.

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