Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Stadt lässt Argumente des HFR nicht gelten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Wir möchten unsere Subventionspolitik bezüglich betrieblicher Krippen erklären», schreibt die Stadt Freiburg in einer Mitteilung. Im März kommunizierte das Freiburger Spital HFR, dass es die Tarife für seine Krippe «Les Gribouilles» per 1. April auf 117 Franken pro Tag erhöhen wird. Unter der Bedingung, dass die betroffenen Eltern bei ihren Gemeinden eine Anfrage für finanzielle Unterstützung einreichen, gewährte der HFR-Verwaltungsrat eine Verschiebung der Tariferhöhung bis zum 1. September (die FN berichteten).

Die Direktion des HFR habe verlauten lassen, die Stadt erfülle das Gesetz nicht, wonach eine Gemeinde genügend Betreuungsplätze bereitstellen und unterstützen müsse. Dies stimme so nicht, schreibt der Gemeinderat der Stadt Freiburg nun. Eine 2012 durchgeführte Untersuchung habe zwar gezeigt, dass in der Stadt rund 70 Krippenplätze fehlten. Seit damals habe sich die Zahl der subventionierten Plätze jedoch stark erhöht.

Hinzu komme, dass die Krippe des HFR nur für die Kinder von Spitalangestellten zugänglich und damit eine betriebliche sei. «Eine Unterstützung dieser Krippe oder der betroffenen Eltern würde eine Bevorzugung derjenigen Personen bedeuten, die im Freiburger Spital arbeiten.» Auch befinde sich das Spital und damit die Krippe auf dem Boden von Villars-sur-Glâne.

Die Stadt bemühe sich, genügend Plätze bereitzustellen und komme damit den Gesetzesvorschriften nach. «Es ist daher am betroffenen Personal, mit seinem Arbeitgeber zu verhandeln, und am HFR, seine Verantwortung gegenüber seinen Angestellten wahrzunehmen», schliesst der Gemeinderat. rb

Mehr zum Thema