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Stadt unterstützt lokale Wirtschaft

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Ab sofort unterstützt die Stadt Freiburg innovative und nachhaltige Unternehmensideen, die bis anhin zu wenig Aufmerksamkeit erhalten haben und für die es schwierig ist, einen Bankkredit zu bekommen: Mit dieser Botschaft wartete gestern der Gemeinderat der Stadt Freiburg auf. Er stellte die strategische Neuausrichtung der Gesellschaft Effort Freiburg AG vor, ein Fonds, der bei der Schliessung der Bierbrauerei Cardinal gegründet worden war (siehe Kasten).

Entsprechend den wirtschaftspolitischen Zielen, welche sich die Stadt in der laufenden Legislatur gesetzt hat, sollen mithilfe des Fonds gewerbliche Aktivitäten und Dienste sowie wirtschaftlich-touristische und wirtschaftlich-kulturelle Projekte gefördert werden, erklärte Finanz- und Kulturvorsteher Laurent Dietrich (CVP) vor den Medien. Dies notabene im touristischen und geschäftlichen Zentrum der Stadt. Die Unterstützung durch Effort Freiburg sei als Ergänzung zu anderen, kantonalen Fördermassnahmen gedacht, sagte Syndic Thierry Steiert von der SP.

Mikrokredit …

Selbstständigerwerbende können eine Anschubfinanzierung oder einen Überbrückungskredit von maximal 30 000 Franken beantragen. Die verzinsten Darlehen können in mehreren Tranchen bewilligt werden und müssen je nach Projektinhalt zeitlich gestaffelt zurückerstattet werden. In finanzieller Hinsicht darf die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Projekte nicht einzig durch die gewährte Unterstützung sichergestellt werden; auch sollen die Fondsgelder nicht dazu dienen, das Kapital der Struktur zu finanzieren.

Die Stadt wolle mit der Neuausrichtung von Effort Freiburg Unternehmen helfen, die unter dem Strukturwandel im Handel litten, betonten Dietrich und Steiert. Effort Freiburg unterstützt sowohl Projekte für die Schaffung von neuen Strukturen als auch Projekte für die Weiterentwicklung und Aufrüstung von bestehenden Unternehmen.

… und Beratung

Nebst den Mikrokrediten besteht die Unterstützung von Effort Freiburg in einer Begleitung durch Fri Up, die bei komplett neuen Geschäftsmodellen zwingend ist. Um teilnahmeberechtigt zu sein, muss das Projekt innovativ und nachhaltig sein und die lokale Wirtschaft begünstigen. Effort Freiburg AG wird gemäss dem Reglement zur Mittelvergabe den Akzent auf die Unterstützung von Projekten legen, welche mit Innovationen in den Produktionsprozessen aufwarten, in den Verkaufstechniken, im Marketing, im Web-Auftritt oder bei der Entwicklung von digitalen Werkzeugen. Ebenfalls bevorzugt werden alle Verbesserungen des Arbeitsumfeldes, der Aufwertung der Verkaufsflächen – wie Räume und Schaufenster –, aber auch des Empfangs oder des Kundendienstes.

Businessplan ist Pflicht

Die Bewerbungsdossiers können ab sofort online auf der neuen Website der Effort Freiburg AG eingereicht werden. Für den Erhalt einer Finanzierung muss das Gesuch inklusive Businessplan und -modell den Kriterien des Vergabereglements entsprechen, das auf der Website verfügbar ist.

Weitere Informationen und Einreichen des Dossiers: www.effort-fribourg.ch

Geschichte

2,5 Millionen Franken von Feldschlösschen

Die Effort Freiburg AG wurde 1997 von der Feldschlösschen-Hürlimann-Holding gegründet als Kompensation für die Schliessung der Cardinal-Brauerei in der Stadt Freiburg. Das Aktienkapital betrug damals 2,5 Millionen Franken. Die Idee war es, damit Unternehmensgründungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern. Anfänglich waren Feldschlösschen und die Stadt Freiburg je zur Hälfte am Aktienkapital beteiligt. 2009 wurde die Stadt Freiburg alleinige Inhaberin. Effort Freiburg AG unterstützte bislang die Gründung von rund 20 Unternehmen auf Stadtgebiet, wie zum Beispiel Climate Services. Nach Abschreibungen verfügt die Fondsgesellschaft heute noch über liquide Mittel von 900 000 Franken. Der Verwaltungsrat besteht aus fünf Mitgliedern und wird jeweils vom Stadtsyndic, aktuell von Thierry Steiert, präsidiert. Weitere Mitglieder sind Gemeinderat Laurent Dietrich, Wirtschaftsförderin Snezana Peiry, der Präsident des Freiburgischen Verbands des Handels, des Gewerbes und der Dienstleistungen (AFCAS), Jean-Michel Borne, sowie der Direktor von Fri Up, Grégory Grin.

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