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Städtische Baudirektion unter der Lupe

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Autor: Nicole JEgerlehner

FreiburgSeit Jahren monieren die bürgerlichen Parteien der Stadt Freiburg, der städtische Verwaltungsapparat sei aufgebläht; dort seien Einsparungen möglich, ohne dass die Bürgerinnen und Bürger etwas davon merken würden. Letzten Winter nun hat der Gemeinderat beschlossen, die Stadtverwaltung von externen Fachleuten unter die Lupe nehmen zu lassen. Gestern hat er die im Generalrat vertretenen Parteien über den Zwischenstand der Untersuchung informiert.

«Bisher wird nur die Baudirektion untersucht», sagte Syndic Pierre-Alain Clément (SP) den FN nach dem Treffen. Die Baudirektion ist die grösste Direktion innerhalb der Stadtverwaltung: 286 Personen teilen sich 241,6 Stellenprozente; das entspricht 52 Prozent aller Stadtangestellten und 54 Prozent aller Stellenprozente.

«Wir arbeiten mit allen Angestellten, um eine Optimierung der Ressourcen zu erreichen», sagt Clément. In einem ersten Schritt haben die Experten die Kader befragt, später alle Angestellten. Sie gaben Auskunft zu ihren Aufgaben, sagten, wie oft eine einzelne Arbeit anfällt und wie viel Zeit sie in Anspruch nimmt. «Dies war der quantitative Ansatz», erklärt der Syndic. «Zurzeit wird eine qualitative Analyse durchgeführt.» So könne der genaue Ist-Zustand der Baudirektion ermittelt werden. Die Untersuchung nehme mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich gedacht: «Wir merken, dass die Untersuchung mittelfristig angelegt ist.»

Geht Untersuchung weiter?

Resultate konnte der Gemeinderat gestern noch keine vorlegen: «Wir haben die Parteien über den Ablauf der Untersuchung informiert», sagt der Syndic. «Für Schlussfolgerungen ist es noch zu früh.» Diese lägen erst Ende Jahr vor.

Geplant war immer, nach der Baudirektion auch die anderen Verwaltungszweige unter die Lupe zu nehmen. «Den Betrag dafür sehen wir zwar im Budget 2010 vor», sagt Clément. «Doch bevor wir über weitere Untersuchungen sprechen, muss erst einmal das Budget durchkommen.»

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